Stift für die Eingabe räumlicher Daten
Entwerfen in virtuellen Räumen

Der Computer als Vorschaufenster zukünftiger Produkte ist für Entwickler und Designer unverzichtbar. Die Eingabe räumlicher Daten ist aber noch immer ein Problem. Ein besonderer Stift soll diese Arbeit erleichtern.

hiz DÜSSELDORF. Räumliche Darstellungen, realistische Entwürfe neuer Produkte oder dreidimensionale Darstellung komplexer Zusammenhänge - fast überall dient der Rechner als „Fenster in die Zukunft“. Am Bildschirm können Designer und Entwickler ihre Entwürfe begutachten. Diese virtuellen Welten straffen Entwicklungsprozesse und senken Kosten.

Problematisch ist allerdings noch immer die Erfassung der Daten. Maus und grafische Tablett erfassen nur flächige Koordinaten, sind zweidimensional. Zur dreidimensionale Datenerfassung gibt es seit Jahren die unterschiedlichsten Ansätze: Datenanzüge, Handschuhe, Roboterarme usw.

Die Fraunhoferinstitute zeigen auf der Messe Euromold, die vom 3. bis 6. Dezember in Frankfurt stattfindet, Cyberstylo, einen Stift für räumliche Skizzen (www.rapidprototyping.fhg.de). Entwickelt wurde diese Eingabegerät zusammen mit dem Barski Design Studio in Frankfurt (barskidesign.com). Der Designer bewegt den Stift im Raum und die Koordinaten werden drahtlos zum Rechner übertragen. Aus diesen Daten generiert die Software ein räumliches Model, das auf dem Bildschirm begutachtet werden kann. Durch Verfeinerung der so entstandenen ersten Entwürfe entstehen dann Schritt für Schritt neue Produkte.

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