Studie
Breitband schafft Jobs und Wachstum

Eine flächendeckende Versorgung mit schnellen Breitband-Internetzugängen kann das Wirtschaftswachstum deutlich voran treiben und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Branchenverband Bitkom und der Initiative D21 am Dienstag auf der Branchenmesse Cebit in Hannover vorgestellt hat.

lou DÜSSELDORF. Demnach könnten breitbandige Internetzugänge das Wirtschaftswachstum bis 2010 um bis zu 46 Mrd. Euro steigern und bis zu 265 000 Arbeitsplätze schaffen. "Breitband ist eine wesentliche Basisinnovation mit positiven Auswirkungen für die Gesamtwirtschaft", sagte Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.

Die Bundesregierung fordert, 98 Prozent aller deutschen Haushalte sollten bis zum Jahr 2008 Zugriff auf breitbandige Internetanschlüsse haben. Derzeit steht der schnelle Weg ins Web rund 90 Prozent der Deutschen zur Verfügung. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich im guten Mittelfeld. Bei der Nutzung von DSL & Co. hapert es allerdings - hier liegt die Bundesrepublik hinter den westeuropäischen Wirtschaftsnationen.

Die Initiatoren der Studie fordern daher eine bessere Nutzung der technischen Möglichkeiten. "Die Unterhaltungsindustrie hat mit Musik-Downloads die Chancen erkannt und erste Trends für mehr Breitbandnutzung gesetzt", sagte Thomas Ganswindt, Chef der Initiative D21 und Vorstandsmitglied von Siemens. Langfristig böten E-Commerce oder E-Learning vielversprechende Anreize. Die Deutsche Telekom will dafür ein neues ein Hochgeschwindigkeitsnetz (VDSL) bauen. Der Konzern will aber nur investieren, wenn er alleine über das Netz bestimmen darf. Die zuständige EU-Kommissarin fordert dagegen eine Öffnung des Netzes für Wettbewerber zu festgelegten Preisen.

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