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Studie: Steigende E-Mail-Flut belastet Mitarbeiter

Die ständig steigende Zahl von E-Mail-Nachrichten sowie ausbleibende Antworten belasten einer Studie zufolge immer mehr Arbeitnehmer. Zudem verzögern inhaltlose, schlecht formulierte sowie irrelevante E-Mails Geschäftsentscheidungen, so die Marktforscher.

HB MÜNCHEN. Jeder Zehnte klage darüber, dass er angesichts der täglichen „E-Mail-Flut“ schon rein aus Zeitgründen nicht mehr in der Lage sei, alle Nachrichten zu beantworten, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie im Auftrag des Kleincomputeranbieters palmOne. Die Marktforscher gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2005 täglich rund 36 Milliarden Mails rund um den Globus verschickt werden. „Mehr als einem Fünftel der Teilnehmer in Großbritannien und Spanien graut davor, nach einer Abwesenheit wieder an den Arbeitsplatz zu kommen, weil sie genau wissen, welcher Berg von E-Mails dort auf sie wartet.“ Häufig wird der Untersuchung zufolge deshalb die elektronische Post einfach ignoriert: Etwa 25 Prozent der Befragten gaben an, bei rund jeder zweiten verschickten E-Mail der Antwort hinterherlaufen zu müssen. In Italien lag der Wert sogar bei 70 Prozent. Hinzu komme, dass über die cc-Funktion oftmals Kopien von E-Mails an nicht betroffene Personen geschickt würden. „Ein Problem, das für 30 Prozent der Angehörigen des oberen Managements akut ist.“ Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass das Warten auf Antworten, inhaltslose oder schlecht formulierte sowie irrelevante E-Mails häufig Geschäftsentscheidungen zumindest verzögern, wenn nicht behindern. 61 Prozent der insgesamt 750 befragten Personen gaben dies an.

Die Marktforscher von Dynamic Markets befragten Mitarbeiter in Großunternehmen in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien.

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