Studie
Twitter bedroht Profi-Journalismus nicht

Professionelle Journalisten können aufatmen: Auch wenn das Geschäft mit Nachrichten durch das Internet schwieriger geworden ist - der beliebte Kurznachrichtendienst: Twitter trägt einer aktuellen Studie zufolge nicht zur Bedrohung des Profi-Journalismus bei - im Gegenteil.
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HB MÜNSTER. Das Online-Netzwerk Twitter stellt einer Studie zufolge keine Gefahr für den professionellen Journalismus dar. Es gebe keine Anzeichen, dass ein "Bürgerjournalismus" auf Twitter mit dem professionellen Journalismus konkurriere, stellten die Forscher des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster im Auftrag der nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Medien fest. Nur in Ausnahmefällen würden Nicht-Journalisten zu Berichterstattern.

Twitter diene dafür weit häufiger den Journalisten als Recherchehilfe und zur Eigenwerbung, um die Aufmerksamkeit auf die Website der eigenen Nachrichtenredaktion zu lenken. Die Twitter - Nutzer stellten dabei eine "Netz-Avantgarde" mit einem großen Interesse an Nachrichten dar.

So sei Twitter das am häufigsten von Journalisten genutzte soziale Online-Netzwerk. Allerdings zeigte sich die Mehrheit der 70 von den Wissenschaftlern befragten Leiter von Internetredaktionen deutscher Medien mit der Twitter-Kompetenz ihrer Mitarbeiter unzufrieden. 85 Prozent der Befragten sprach sich dafür aus, soziale Netzwerke stärker in die Journalistenausbildung zu integrieren.

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