Studie untersucht Sicherheitsaspekte bei RFID-Systemen
RFID-Sicherheit genauer betrachtet

Chips, die drahtlos ausgelesen werden können, sollen Warenflüsse optimieren. Mit den Sicherheitsaspekten dieser Technologie beschäftigt sich eine neue Studie.

hiz DÜSSELDORF. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am Mittwoch in Berlin die Studie zu Sicherheitsaspekten bei RFID-Systemen vorgestellt. RFID steht für Radio Frequency Identification, den Einsatz von elektronischen Kennzeichnungen, die kontaktlos ausgelesen werden können. Von dieser Technik versprechen sich vor allem Handelsunternehmen bessere Arbeitsabläufe in Lagerhaltung und Logistik. Aber auch bei Zutrittskontrollen, zur Sendungsverfolgung im Logistikbereich, zur Tierkennzeichnung oder als Wegfahrsperre im Autoschlüssel können die so genannten RFID-Tags zum Einsatz kommen.

Im Fokus der Untersuchung "Risiken und Chancen des Einsatzes von Radio Frequency Identification - Systemen", die das BSI in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) erarbeitet hat, standen vor allem die Sicherheitsaspekte. Immerhin mahnen Datenschützer immer wieder die unerwünschten Spionagemöglichkeiten an, die diese Technologie mit sich bringt.

"Ziel der Studie war es, mehr Transparenz hinsichtlich der RFID-Technik herzustellen und damit eine objektive Diskussion in der Öffentlichkeit zu ermöglichen", erklärt Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI. Helmbrecht forderte die Betreiber und Entwickler auf, bei der Gestaltung von RFID-Anwendungen vor allem die IT-Sicherheitsaspekte ernst zu nehmen.

Die Studie kann zum Preis von 58 Euro über den Secumedia Verlag bezogen werden (ISBN 3-922746-56-X). Ende Dezember wird das BSI die Studie auf seinen Internetseiten kostenlos veröffentlichen.

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