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Suse setzt bei Linux auf zwei Benutzeroberflächen

Die Nürnberger Suse Linux AG will bei ihrem Linux-Programmpaket in Zukunft neben der Benutzeroberfläche KDE auch die konkurrierende Oberfläche Gnome voll unterstützen. Das sagte der zuständige Produktmanager Holger Dyroff auf Anfrage der dpa am Dienstag.

dpa NÜRNBERG. Die Nürnberger Suse Linux AG will bei ihrem Linux-Programmpaket in Zukunft neben der Benutzeroberfläche KDE auch die konkurrierende Oberfläche Gnome voll unterstützen. Das sagte der zuständige Produktmanager Holger Dyroff auf Anfrage der dpa am Dienstag.

Bisher hatte Suse für ihre Linux-Programmpakete auf die Benutzeroberfläche KDE gesetzt. Knapp ein Jahr nach der Übernahme durch den amerikanischen Softwarekonzern Novell deutet sich nun eine Trendwende bei der Nürnberger Softwarefirma an. „Mit der Hilfe der Novell-Entwicklungsteams werden wir in unserem kommenden Suse-Linux beide Oberflächen unterstützen, das war uns bisher nicht möglich“, sagte Dyroff. Nach seinen Angaben will sich Suse zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf eine Programmoberfläche für Linux festlegen. Die Kunden sollen selber entscheiden, welche Oberfläche sie installieren.

Dafür konzentriere sich die Programmentwicklung im Vorlauf der kommenden nächsten Suse-Linux-Version darauf, bisher bestehende Anwendungen für beide Oberflächen kompatibel zu machen. Langfristig wollen die Entwickler bei Suse und der Konzernmutter Novell das Aussehen und die Bedienung von KDE und Gnome aneinander angleichen - welche Oberfläche sich letztendlich durchsetzt, ist für Suse laut Dyroff aktuell nicht absehbar. „Wir garantieren die langfristige Unterstützung für beide Oberflächen.“

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