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Swisscom mit niedrigerem Reingewinn nach neun Monaten

Der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom versucht mit Stellenkürzungen den Kostendruck zu mildern. In den ersten neun Monaten war der Reingewinn um 17,2 Prozent auf 1,1 Mrd.

dpa BERN. Der Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom versucht mit Stellenkürzungen den Kostendruck zu mildern. In den ersten neun Monaten war der Reingewinn um 17,2 Prozent auf 1,1 Mrd. Franken (720 Mill. Euro) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Im nächsten Jahr sollen 390 Stellen abgebaut werden, was 2,5 Prozent des Personalbestandes entspricht. An der Jahresprognose eines Konzernumsatzes von rund zehn Mrd. Franken und einem Betriebsergebnis von mindestens 4,3 Mrd. hält Swisscom fest.

Gründe für die Gewinnabnahme seien das geringere Betriebsergebnis und Fremdwährungsverluste von 238 Mill. Franken im Zusammenhang mit dem Verkauf der deutschen debitel gewesen. Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen 2004 um 0,7 Prozent auf 7,5 Mrd. Franken. Nur mit konsequentem Ausnutzen von Einsparpotenzialen könne der langfristige Erfolg von Swisscom gesichert werden, erklärte Konzernchef Jens Alder.

Derzeit liegen die freien Mittel bei 2,5 Mrd. Franken, nachdem sie wegen des debitel-Verkaufs um eine Milliarde zugenommen hatten. Die Swisscom ist schuldenfrei. Das Unternehmen ist weiterhin am Einstieg bei einem ehemaligen Monopolisten in Europa interessiert. Gespräche mit Telekom Austria waren gescheitert.

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