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Swisscom setzt der harte Wettbewerb zu

Dem Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom setzt der harte Wettbewerb zu. Das zu über 60 Prozent noch in Staatsbesitz befindliche Unternehmen hat im ersten Quartal 2005 weniger umgesetzt, aber mehr verdient.

dpa BERN. Dem Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom setzt der harte Wettbewerb zu. Das zu über 60 Prozent noch in Staatsbesitz befindliche Unternehmen hat im ersten Quartal 2005 weniger umgesetzt, aber mehr verdient.

Der Umsatz sank - bedingt vor allem durch den Preisverfall im Festnetz - um 1,7 Prozent auf 2,4 Mrd. Franken (1,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in Bern mitteilte. Der Reingewinn stieg dagegen um 6,6 Prozent auf 520 Mill. Franken, was aber auf Einmaleffekte zurückzuführen sei.

Im Mobilfunk konnte die Swisscom zwar mehr Kunden anlocken (+3,8 Prozent auf 3,9 Millionen), die Umsätze schrumpften aber um drei Prozent auf 1,04 Mrd. Franken. Denn die Kunden telefonierten weniger lang, und der Verkauf von Handys brach ein, wie Swisscom-Chef Jens Alder mitteilte. Swisscom Fixnet verzeichnete durch Konkurrenz und Preisverfall ein Umsatzminus von 4,6 Prozent auf 1,3 Mrd. Franken. Der Rückgang bei den gewöhnlichen Telefongesprächen, die um zwölf Prozent zurückgingen, und beim Einwahlinternet konnte durch den Adsl-Boom nicht ausgeglichen werden.

Die Aussichten für das gesamte Geschäftsjahr seien trüber als erwartet, hieß es. Der Preisverfall sei stärker als noch vor wenigen Monaten vorausgesehen. Im Mobilfunk ist die Swisscom selber mit Preissenkungen vorangeprescht.

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