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Symantec kauft Veritas für 13,5 Milliarden Dollar

Die Softwarefirma Symantec kauft den auf Datenspeicherungs-Software spezialisierten Anbieter Veritas Software im Zuge eines Aktientauschs für 13,5 Mrd. Dollar (zehn Mrd Euro). Dies haben die beiden US-Softwareunternehmen am Donnerstag mitgeteilt.

dpa NEW YORK. Die Softwarefirma Symantec kauft den auf Datenspeicherungs-Software spezialisierten Anbieter Veritas Software im Zuge eines Aktientauschs für 13,5 Mrd. Dollar (zehn Mrd Euro). Dies haben die beiden US-Softwareunternehmen am Donnerstag mitgeteilt.

Die Unternehmen wollen künftig gemeinsam kombinierte Lösungen anbieten, mit denen Unternehmen ihre Datenbestände sicherer verwalten können.

Die Konzentration in der Softwarebranche erreicht durch die Übernahme einen neuen Höhepunkt. Der zweitgrößte Softwarekonzern Oracle hatte erst am Montag nach 18-monatiger Schlacht die Übernahme der auf Unternehmenssoftware spezialisierten amerikanischen Peoplesoft für 10,3 Mrd. Dollar durchgesetzt.

Das neue Unternehmen werde Unternehmens-Kunden einen effektiveren Weg bieten, ihr wertvollstes Vermögen, nämlich ihre Informationen und Datenbestände, sicher zu verwalten, hieß es. Neue Lösungen sollen den Kunden erlauben, rund um die Uhr auf ihre Daten zuzugreifen, ohne die nötige Sicherheit zu vernachlässigen, sagte John Thompson, Chef von Symantec. Die Fusionspartner wollen unter dem Namen Symantec firmieren.

Nach eigenen Angaben gehört Veritas zu den Marktführern unter den Herstellern von Speichersoftware. Symantec ist führender Anbieter von Software zum Schutz von Computern und Computernetzen gegen Viren, „Spam“ sowie „Spyware“, das heißt von Programmen, die die Internetnutzung durch Computernutzer heimlich einsehen.

Es entsteht ein Unternehmen, das es im kommenden Geschäftsjahr auf einen Umsatz von rund fünf Mrd. Dollar bringen wird. Es wird über liquide Mittel von ebenfalls insgesamt fünf Mrd. Dollar verfügen. Die Veritas-Aktionäre erhalten 1,1 242 Symantec-Aktien je eigenen Anteil. Die Symantec-Aktionäre werden mit 60 Prozent und die Veritas- Anteilseigner mit 40 Prozent an der zusammengeschlossenen Gesellschaft beteiligt sein. Sie wird weiter als Symantec firmieren, und Symantec-Konzernchef John W. Thomson bleibt an der Spitze.

Die Verwaltungsräte beider Firmen haben die Transaktion einstimmig genehmigt. Sie muss noch von den Aktionären der beiden Gesellschaften und den Aufsichtsbehörden gebilligt werden. Sie soll im zweiten Quartal 2005 über die Bühne gehen.

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