Syncing.net Technologies
Der angehende Weltmarkt-Eroberer

Syncing-Gründer Matthias Kandeler vermarktet ein Email-Hilfsprogramm. Bald will er die Software in alle Welt verkaufen.

BERLIN Die letzten beiden Tage des Juni 2006 werden Matthias Kandeler und seinen Mitstreitern wohl noch viele Jahre in Erinnerung bleiben. Am 29. Juni bekamen sie tagsüber in Bonn die Zusage, dass sie in die Förderung des High-Tech-Gründerfonds aufgenommen werden, abends in Berlin wurden sie mit dem ersten Platz des Businessplan-Wettbewerbs Berlin-Brandenburg ausgezeichnet. Und tags darauf gründeten sie ihre GmbH.

"Es ging richtig gut los, wir hatten gute Presse", erzählt der 28-Jährige Geschäftsführer der Syncing.net Technologies GmbH. Und der Erfolg riss nicht ab: Auch 2007 ging es munter mit Auszeichnungen weiter, zuletzt zu Beginn dieses Monats. Da erhielt der Neuling der Softwarebranche für sein Produkt "Syncing.net for Outlook" den "Innovationspreis 2007 ITK" in der Kategorie Datenmanagement.

Die neue Software ermöglicht einen vollautomatischen Datenabgleich im Microsoft-Email-Programm Outlook zwischen verschiedenen Rechnern. Das Programm läuft auf bis zu 20 Computern gleichzeitig. "Bisher musste man sich dazu einen Server kaufen und ihn regelmäßig warten", beschreibt Kandeler das Problem, das er lösen wollte. Die Prozedur war für Unternehmen nicht nur aufwendig, sondern auch so teuer, dass sie für viele kleine und mittelständische Unternehmen kaum erschwinglich war.

Mit der neuen Software hat Kandelers Team jetzt eine Synchronisationslösung geschaffen, die all diesen Aufwand umgeht: Sie ist einfach zu installieren, sicher und preisgünstig, ist der Jungunternehmer überzeugt. "Wir sind de facto der einzige Anbieter, der eine professionelle Lösung geschaffen hat, Outlook zu synchronisieren", beschreibt Kandeler die Ausgangssituation für Syncing.net auf dem Markt. Nach seinen Schätzungen könnten sich 70 bis 110 Mill. Softwarelizenzen verkaufen lassen.

Die Gründer hatten den Bedarf für eine Synchronisations-Lösung für Outlook selbst entdeckt. Kandeler, André Hacker und Armin Germer arbeiteten schon vor der Unternehmensgründung zusammen an Software-Projekten. Dafür wünschten sie sich ein Programm, das alle automatisch auf dem aktuellen Stand hält - und Termine, Kontakte, Aufgaben und Kunden-Emails an alle Beteiligten verteilt. Doch selbst der Datenabgleich kleinster Änderungen war nur mit großem Aufwand zu betreiben. Also begannen sie im Jahr 2004, an einer Lösung des Problems zu arbeiten.

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