Systems 2005
Kommentar: „Rumpelkammer der Branche“

Wie schon im Vorjahr wollte die Fachmesse Systems auch 2005 ein „Arbeitszimmer der Branche“ sein. Davon war vergangene Woche wenig zu erkennen in den sechs Messehallen, die die Münchner Messe für das deutsche Herbstereignis der Informations- und Kommunikationstechnik geöffnet hatte.

HB MÜNCHEN. Abgesehen von der Sonderschau „Sicherheit“ konnten sich Rat Suchende in Fragen der Computer- oder Kommunikationstechnik in eher bunt zusammengestellten Produktangeboten kaum zurechtfinden. Wer keine Einladung auf einen Stand hatte, war in der „Rumpelkammer der Branche“ visuell verloren.

Die Orientierungsmisere ist leicht zu erklären: Die Systems ist eine Messe der ITK-Vertriebspartner, deren Firmenzeichen der Mehrheit der Bevölkerung weitgehend unbekannt sind. Die großen Namen dagegen, deren Logo Orientierung geben könnten, fehlten auf der Systems – sieht man einmal ab von IBM und SAP.

Big Blue und das führende deutsche Softwarehaus aus Walldorf waren mit ihren Partnerständen in München vertreten. Das machte Sinn und bot Platz für gute Beratungsgespräche. Dass Schwergewichte wie Microsoft und Siemens nur mit einem Fachstand zum Thema Sicherheit auf der Sonderschau präsent waren, ist nicht zu verstehen.

Für Rat Suchende aus dem Mittelstand und kleineren Büros hat sich die Systems 2005 in einer völlig falschen Form präsentiert. Für diese Gruppen – und an sie richtetet sich laut Messechef Klaus Dittrich die Systems – müssen in den jeweiligen Hallen mit dem suchende Auge leicht erkennbare Themenstrukturen und entsprechende Nachschlagverzeichnisse geboten werden. Dass dies möglich ist beweist die Sonderschau „Sicherheit“.

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