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„SZ“: Infineon gibt Venture-Sparte auf

Der Münchner Chiphersteller Infineon will sich nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ von seiner Venture-Capital-Sparte Infineon Ventures trennen. „Infineon hat sich entschieden, die Finanzierung von Infineon Ventures nicht fortzusetzen“, sagte ein Sprecher dem Blatt (Freitag).

dpa MÜNCHEN. Der Münchner Chiphersteller Infineon will sich nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ von seiner Venture-Capital-Sparte Infineon Ventures trennen. „Infineon hat sich entschieden, die Finanzierung von Infineon Ventures nicht fortzusetzen“, sagte ein Sprecher dem Blatt (Freitag).

Infineon Ventures hält laut „SZ“ Beteiligungen im Gesamtwert von 150 Mill. Euro an weltweit 39 Unternehmen und drei Fonds. Infineon Ventures habe damit bislang zu den wichtigsten internationalen Finanziers von Wagniskapital (Venture Capital) für die Mikroelektronik- und die Kommunikationsbranche gezählt.

Der Konzern hatte 1999 begonnen, mit Minderheitsbeteiligungen in junge Gründerunternehmen zu investieren. Ziel des von Ex-Chef Ulrich Schumacher angestoßenen Programms war es, durch Wagniskapital und Aktienoptionen Know-how an den Chiphersteller zu binden. Was mit den Beteiligungen an den 39 Unternehmen geschehen soll, ließ Infineon offen, schreibt die „SZ“. In Investmentkreisen hieß es, angestrebt sei ein Komplettverkauf, aber auch die Trennung in mehreren Schritten sei möglich.

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