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T-Systems: Ver.di macht mit Warnstreiks Druck

Mit Warnstreiks macht die Gewerkschaft ver.di in den laufenden Tarifverhandlungen für die rund 30 000 Beschäftigten der Telekom-Tochter T-Systems Druck. Am Dienstag legten nach ver.di- Angaben rund 80 Mitarbeiter von T-Systems in Köln für drei Stunden die Arbeit nieder.

dpa KöLN/BERLIN. Mit Warnstreiks macht die Gewerkschaft ver.di in den laufenden Tarifverhandlungen für die rund 30 000 Beschäftigten der Telekom-Tochter T-Systems Druck. Am Dienstag legten nach ver.di- Angaben rund 80 Mitarbeiter von T-Systems in Köln für drei Stunden die Arbeit nieder.

Das sei der Auftakt für eine "bundesweite Welle von Arbeitsniederlegungen" an verschiedenen Standorten in den kommenden Tagen. Insgesamt seien dazu rund 2000 Beschäftigte aufgerufen.

Zur vierten Verhandlungsrunde treffen sich die Tarifparteien am 1. und 2. Juli in Bonn. Ver.di fordert rückwirkend zum 1. April eine Anhebung der Gehälter von 6,5 Prozent. Die Telekom hatte zuletzt erfolgsabhängige Einmalzahlungen je nach Entwicklung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) vorgeschlagen. Dieses Angebot hatte die Gewerkschaft als "Provokation" zurückgewiesen.

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