Technik-Festival
Campus Party wirbt für neuen Unternehmergeist

Ideen für digitale Innovationen als Rezept gegen die Krise prägen das Programm der Campus Party. Die Teilnehmer diskutieren in Berlin über Geschäftsmodelle für Start-Ups wie über den Traum einer Mars-Besiedlung.
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BerlinVon der App-Entwicklung bis zur Besiedlung des Mars hat das Berliner Technik-Festival Campus Party den 10 000 Teilnehmern bereits zum Auftakt eine breite Palette von Innovationen präsentiert. Bis Samstag tauschen sich Internet-Tüftler, Blogger, Firmengründer und andere Technik-Interessenten aus 77 Ländern über aktuelle Forschungstrends und die Chancen zur Gründung neuer Firmen aus. „Geht raus aus der Uni und rein in die Startup-Szene“, rief Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler den „Campuseros“, wie sich die Teilnehmer nennen, zur Eröffnung zu.

Der Förderung junger Internet-Unternehmen widmen sich inzwischen viele Programme, die als Inkubatoren (Brutkästen) bezeichnet werden. Beim Start komme es vor allem darauf an, Fehler zu vermeiden und die eigenen Chancen durch die Nutzung solcher Möglichkeiten zu verbessern, sagte Florian Heinemann, Gründer und Geschäftsführer des Berliner Inkubators Project A Ventures, am Mittwoch auf einem Podium der Campus Party. Mit Blick auf den Gründer des Sozialen Netzwerks Facebook fügte er hinzu: „Nicht jeder ist außergewöhnlich, und auf einen Mark Zuckerberg kommen 99, die nicht erfolgreich sind.“

Das im Juli 2011 gegründete niederländische Unternehmen Mars One stellte auf der Campus Party das ehrgeizige Projekt vor, bis zum Jahr 2023 den Mars zu besiedeln. „Wenn das genügend Leute wollen, wird auch das passieren“, sagte Firmengründer Bas Lansdorp. Alle technischen Voraussetzungen dafür stünden zur Verfügung.

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Satelliten über dem Mars

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