Technik und Innovation
Neue Hoffnung für das UMTS-Geschäft

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HB DÜSSELDORF. Verantwortlich für die Zuversicht ist diesmal allerdings nicht - wie vor einigen Jahren - das Internet. Der Mobilfunk schürt Hoffnungen. UMTS, so die Erwartung der Telekommunikationsbranche, könnte doch Geld in die Kassen spülen.

Zwar haben angesichts der hohen Kosten für den Netzausbau mit Mobilcom und Quam bereits zwei von sechs Lizenznehmern das Handtuch geworfen. Die übrigen Anbieter aber scheinen entschlossen, das Abenteuer zu Ende zu führen. Die Erfolgsaussichten haben sich verbessert: So gab es jüngst Lob von der Ratingagentur Standard & Poor s für die großen europäischen Telekommunikationsfirmen: Der Schuldenabbau sei "beeindruckend".

Als die Deutsche Telekom vor einigen Wochen als erstes Unternehmen den Betrieb des UMTS-Netzes in Deutschland startete, hatte das allerdings weder mit gewachsenem Selbstbewusstsein noch mit einer offensiven Marketingstrategie zu tun. Vielmehr ging es darum, eine Auflage der Regulierungsbehörde zu erfüllen, die die Lizenzvergabe mit festen Terminen für den Ausbau des Netzes verknüpft hatte.

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