Telefonieren im Internet zeigt hohes Gefahrenpotential: VoIP-Firmen gründen Sicherheitsallianz

Telefonieren im Internet zeigt hohes Gefahrenpotential
VoIP-Firmen gründen Sicherheitsallianz

Wichtige Anbieter von Diensten für das Telefonieren im Internet (Voice-over-IP, kurz VoIP) haben sich zu einer Sicherheitsallianz zusammengeschlossen. Der Allianz mit dem Namen Voice over IP Security Alliance (VOIPSA) gehören unter anderem 3Com, Alcatel, Avaya, Ernst & Young's Guiliani Advanced Security Center, Siemens, Symantec und das SANS Institute an.

HB MÜNCHEN. Die neue Organisation will das Bewusstsein für mögliche Gefahren durch die Anwendung von VoIP schärfen. Erst kürzliche hatte die US-Regierung vor Sicherheitsrisiken beim Umstieg auf die Internettelefonie gewarnt. VoIP verspreche geringere Kosten und größere Flexibilität als Dienste im Festnetz, so ein Bericht des National Institute of Standards and Technology. Die Unterschiede in der Architektur beider Technologien brächten aber erhebliche Sicherheitsmängel mit sich.

Die Gründungsmitglieder der VOIPSA wollen einmal im Monat ihre Erfahrungen per Telefonkonferenz austauschen und gemeinsame Forschungsprojekte finanzieren. Die Organisation soll kommende Woche auf der RSA Sicherheitskonferenz in San Francisco vorgestellt werden.

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