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Telekom muss DSL-Vorleistung billiger machen

Die Telekom hat im Streit mit ihren Wettbewerbern um Vorleistungen für schnelle Internetanschlüsse eine Schlappe einstecken müssen.

dpa BONN. Die Telekom hat im Streit mit ihren Wettbewerbern um Vorleistungen für schnelle Internetanschlüsse eine Schlappe einstecken müssen.

Nach einer Entscheidung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post vom Mittwoch darf der Marktführer für die Anbindung von T-DSL-Kunden an die Internet-Plattformen der Konkurrenten nur 0,52 Euro (bisher 63 Cent) statt der beantragten 1,55 Euro je zehn Kilobit pro Sekunde verlangen. „Die Absenkung der Zugangsentgelte um rund 18 Prozent wird dem Wettbewerb im Breitbandmarkt neue Impulse verleihen“, erklärte der Präsident der Behörde Matthias Kurth.

Mit über fünf Mill. DSL-Anschlüssen ist die Deutsche Telekom unangefochtener Marktführer in Deutschland. Direkt geschaltete schnelle Internet-Anschlüsse der Wettbewerber liegen nach Angaben des Branchenverbandes Vatm bei rund 1 Million Anschlüsse. Die Telekom-Konkurrenten, die im Vorfeld der Entscheidung eine deutlich Anhebung der Vorleistungspreise für breitbandige Internetdienste befürchtet hatten, reagierten mit Erleichterung.

„Die Entscheidung sei ein Schritt in die richtige Richtung“, hieß es beim Vatm. Um Deutschland führend im Breitband-Internet zu machen, benötige der Wettbewerb aber dringend weitergehende Impulse, erklärte Vatm-Geschäftsführer Jürgen Grützner. Nach weiteren Worten von Kurth befindet sich der Markt für schnelle Internetdienste nach wie vor im Aufbau. In den vergangenen beiden Jahren sei die Zahl der DSL-Anschlüsse um rund 40 Prozent gestiegen. Die Telekom will bis 2007 die Zahl der Anschlüsse auf über sieben Mill. steigern.

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