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Telekom senkt Preise für Festnetzgespräche

Das Telefonieren soll für Kunden der Deutschen Telekom vom 1. März an billiger werden. Die T-Com kündigte die Einführung eines völlig neu gestalteten Tarifgefüges an, das sich in vier Einzeltarife gliedert. Erstmals bietet die T-Com eine Flatrate für Ortsgespräche an.

dpa BONN. Das Telefonieren soll für Kunden der Deutschen Telekom vom 1. März an billiger werden. Die T-Com kündigte die Einführung eines völlig neu gestalteten Tarifgefüges an, das sich in vier Einzeltarife gliedert. Erstmals bietet die T-Com eine Flatrate für Ortsgespräche an.

Für zusätzlich 9,95 Euro zur Grundgebühr kann der Kunde im eigenen Ortsnetz so lange und so oft telefonieren wie er will, ohne dass weiter Kosten entstehen. Sinkende Marktanteile zwangen die Telekom zum Handeln. „Wir wollen mit einem neuen Tarifsystem unseren Marktanteil halten“, sagte der Vertriebsvorstand der T-Com, Achim Berg.

Call Plus, Call Time, XXL und XXL Freetime sind die Bezeichnungen der neuen Tarife, die den Kunden im City-Tarif Einsparungen bis zu 75 Prozent und bei Ferngesprächen 59 Prozent Kostenersparnis ermöglichen sollen. Abgerechnet wird künftig im Minutentakt. Der bisherige Normaltarif wird ab März nicht mehr angeboten. Wer ihn hat, muss ihn aber nicht aufgeben.

- Call Plus ersetzt den bisherigen Normaltarif. Bei einem monatlichen Grundpreis von 15,95 Euro für den Call Plus/T-Net Anschluss oder 23,95 Euro für den T-Isdn-Anschluss kosten Gespräche deutschlandweit künftig in der Hauptzeit 4,9 Cent pro Minute, statt bisher neun beziehungsweise zwölf Cent. In der Nebenzeit werden 2,9 Cent abgerechnet. Für City-Gespräche in der Nebenzeit werden ab März 1,5 Cent pro Minute abgerechnet. Bisher waren es sechs Cent im Vier- Minuten-Takt.

- Call Time ersetzt calltime 120. Die Grundgebühr für T-Isdn- Kunden sinkt um sechs Prozent, was einer Ersparnis von 1,99 Euro entspricht.

- XXL soll Vieltelefonierern entgegenkommen. An Wochenende und bundesweiten Feiertagen kostet das Telefonieren innerhalb Deutschlands keinen Cent. An anderen Tagen kosten Deutschlandgespräche in der Hauptzeit 3,9 Cent statt bisher 4,6 Cent pro Minute. Nach Angaben der Telekom eine Ersparnis von 15 Prozent. In der Nebenzeit zahlt der Kunde 2,5 Cent, vier Prozent weniger als bisher. Zudem werden Gespräche in Mobilfunknetze 17,9 Cent und ins Ausland ab 4,6 Cent kosten. In allen drei genannten Tarifen kosten City-Gespräche ab 1,5 Cent pro Minute.

- XXL Freetime erweitert den XXL-Tarif um die Nebenzeit. Für einen Mehrpreis von 5 Euro im Vergleich zu XXL sind alle City- und Deutschlandverbindungen werktags ab 18 Uhr und das ganze Wochenende für null Cent zu haben. In der übrigen Zeit kosten City-Gespräche 2,9 Cent und Deutschlandgespräche 3,9 Cent pro Minute.

Zusätzlich zu allen vier Varianten wird die Flatrate unter dem Namen XXL Local angeboten. Schließlich kann der Kunde, der häufig ins Ausland telefoniert, künftig auch noch auf Country-Select zugreifen. Bei einem Mindestumsatz von 1 Euro pro Monat und Land können bis zu drei Länder ausgewählt werden, zu denen rund um die Uhr die günstigen Country-Select-Preise gelten. Gespräche mit Kanada beispielsweise kosten dann 2,9 Cent pro Minute.

Im Grundpreis für alle vier Tarifgruppen ist auch das Komfortangebot enthalten. Dazu zählen Rufnummer-Anzeige des Anrufers, Anklopfen, Rückruf bei Besetzt, Rückfragen/Makeln, Dreierkonferenz, Anrufweiterschaltung, die individuelle Unterdrückung der Rufnummer und der Anrufbeantworter im Netz.

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