Telekommunikation: Drei-Länder-Kooperation bei Satellitennavigationssystem Galileo

Telekommunikation
Drei-Länder-Kooperation bei Satellitennavigationssystem Galileo

Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bayern werden bei der Entwicklung und Anwendung des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo kooperieren.

dpa/mv SCHWERIN/MüNCHEN. Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bayern werden bei der Entwicklung und Anwendung des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo kooperieren.

Der neue Schweriner Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Schröder habe am Dienstagabend in München den entsprechenden Vertrag unterzeichnet, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit. In München wurde am Dienstag die „Navigation Summit Messe“ eröffnet.

Der Nordosten werde die Initiative Gamma (Galileo Augmented Motion in Maritime Application) für Galileo-Anwendungen in der Schifffahrt in den Verbund einbringen. In Bayern erfolge über die „Baynavtech“ die Steuerung und Überwachung des Satellitenbetriebs. Die niedersächsische Initiative Gauss bündele die Zertifizierung der sicherheitskritischen Anwendungen.

Galileo ist das eigenständige europäische Satellitennavigationssystem, das in Konkurrenz zum US-amerikanischen GPS aufgebaut werden soll. Mit Galileo werde es beispielsweise möglich sein, einen Bahnwaggon auf seinem Weg von Südeuropa bis auf die Fähre von Sassnitz nach Skandinavien zu verfolgen, sagte Schröder. Eine weitere Anwendung sei die genaue Positionsbestimmung und Steuerung in der Schifffahrt. Ziel von Mecklenburg-Vorpommern sei es, eine Vorreiterrolle in der maritimen Satellitennavigation der europäischen Küstenländer einzunehmen.

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