Telekommunikation
IT-Arbeitsmarkt mit deutlichem Aufwärtstrend

Der IT-Arbeitsmarkt befindet sich weiter im Aufwind. Die Zahl der Stellenangebote sei in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5 011 auf 6 178 gestiegen.

dpa MüNCHEN. Der IT-Arbeitsmarkt befindet sich weiter im Aufwind. Die Zahl der Stellenangebote sei in den ersten drei Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5 011 auf 6 178 gestiegen.

Das berichtet die „Computerwoche“ in ihrer neuesten Ausgabe unter Berufung auf eine Analyse des Personaldienstleisters Adecco. Dabei seien Jobangebote in 40 Tageszeitungen und in der „Computerwoche“ ausgewertet worden. Damit setze sich der Aufwärtstrend fort. Bereits im Jahresvergleich 2004 zu 2005 habe es bei den freien IT-Stellen ein Plus von 25 Prozent gegeben.

Die meisten Stellenangebote im ersten Quartal entfielen demnach nach wie vor auf die Beratungs- und Softwarehäuser. Hier suchen besonders die Softwareentwickler neues Personal. Aber auch Internetspezialisten sind gefragt. Günstig stehen die Chancen auch für Verkäufer, Datenbank- sowie System- und Netzspezialisten.

Den stärksten Zuwachs verzeichneten die Zeitarbeitsfirmen, bei denen sich die Zahl der Jobangebote fast verdoppelte. Mehr IT-Positionen wurden außerdem von Maschinenbauern, Verlagen, der Elektroindustrie sowie der Telekommunikations-Branche ausgeschrieben. Einstellungsfreudiger zeigte sich auch der öffentliche Dienst: Nachdem im vorigen Jahr kein Wachstum festzustellen war, erhöhte sich die Zahl der angebotenen Jobs um etwa ein Viertel. Weniger Stellen offerierten dagegen die Finanzdienstleister.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Anstellung in der IT-Branche ist das Ingenieursstudium, das in 30 Prozent (Vorjahr: 25 Prozent) der Offerten verlangt wurde. Auf Platz zwei folgt das Informatikstudium mit rückläufiger Tendenz: 22 Prozent (32 Prozent) der ausgeschriebenen Positionen waren ohne diesen akademischen Abschluss nicht zu bekommen. Ebenfalls schwächer entwickelten sich die Chancen für Wirtschaftsinformatiker, an die 3,1 Prozent (5,2 Prozent) der Stellenangebote gerichtet waren.

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