Telekommunikation
Korea wirbt um Zusammenarbeit beim Handy-TV

Südkorea wirbt in Deutschland um mehr Zusammenarbeit bei der Nutzung der neuen Übertragungstechnologie DMB, die Handys und Taschencomputer mit Fernsehbildern versorgt.

dpa/lhe WIESBADEN. Südkorea wirbt in Deutschland um mehr Zusammenarbeit bei der Nutzung der neuen Übertragungstechnologie DMB, die Handys und Taschencomputer mit Fernsehbildern versorgt.

Für Kooperationen deutscher und koreanischer Unternehmen sehen sie viele Möglichkeiten, sagte Südkoreas Premierministerin Han Myung Sook am Dienstag in Wiesbaden bei einer Präsentation von Geräten mit DMB- Technologie (Digital Multimedia Broadcasting). Sie verwies dazu auf die Stärken Deutschlands im Maschinenbau und Grundlagenforschung und die Stärken Südkoreas bei der Kommerzialisierung.

Der Chef der hessischen Staatskanzlei, Stefan Grüttner (CDU), bescheinigte Korea, bei der Entwicklung des Handy-TV an der Spitze zu liegen. Seit dem Start der Technologie vor einem Jahr gebe es in Südkorea 800 000 Nutzer. Er sei überzeugt, dass sich die Technik auch in Deutschland schnell ausbreite. Die Fußball-Weltmeisterschaft werde den Trend voranbringen.

Grüttner nannte das Rhein-Main-Gebiet den führenden Standort für Multimedia-Technologien in Deutschland. Hessen sei zudem das erste Bundesland, das flächendeckend das digitale Antennenfernsehen (DVB-T) eingeführt habe. Beim Handy-TV warb er dafür, die Endgeräte sollten verschiedene Übertragungstechnologien verwerten können.

Der Mobilfunkanbieter debitel bietet seit Ende Mai die Möglichkeit, mit DMB Fernsehsendungen auf speziellen Handys anzuschauen. Das Angebot besteht in Frankfurt, Berlin, Stuttgart, Köln und München.

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