Telekommunikation

Preisabsprachen: Rekordstrafe für französische Mobilfunker

Das Pariser Berufungsgericht hat die Rekord-Geldstrafe von 534 Mill. Euro für die Mobilfunkanbieter Orange, SFR und Bouygues Telecom wegen Preisabsprachen bestätigt.
Orange-Logo Quelle: dpa

Orange muss 256 Mill. Euro Strafe zahlen.

(Foto: dpa)

dpa PARIS. Das Pariser Berufungsgericht hat die Rekord-Geldstrafe von 534 Mill. Euro für die Mobilfunkanbieter Orange, SFR und Bouygues Telecom wegen Preisabsprachen bestätigt.

Es wies alle Einsprüche gegen das erstinstanzliche Urteil zurück, so dass Orange 256 Mill. Euro, SFR 220 Mill. und Bouygues 58 Mill. Strafe zahlen müssen, teilte die Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir am Dienstag mit.

Die Mobilfunkanbieter hatten sich von 2000 bis 2002 darauf verständigt, ihre jeweiligen Marktanteile zu sichern, und ihre Preise auf künstlich hohem Niveau gehalten. Von 1997 bis 2003 tauschten sie außerdem vertrauliche und strategische Informationen über die Zahl neuer Kunden und Abo-Kündigungen aus.

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