Telekommunikation
Swisscom mit Gewinneinbruch

Beim führenden Schweizer Telekom-Unternehmen Swisscom drücken Gebührensenkungen und zusätzliche Rückstellungen für eine Kartellstrafe wegen überhöhter Entgelte den Gewinn.

dpa BERN. Beim führenden Schweizer Telekom-Unternehmen Swisscom drücken Gebührensenkungen und zusätzliche Rückstellungen für eine Kartellstrafe wegen überhöhter Entgelte den Gewinn.

Im ersten Halbjahr gab es vor Minderheitsanteilen schwarze Zahlen von 921 Mill. Schweizer Franken (585 Mill. Euro) gegenüber knapp 1,3 Mrd. Franken in den ersten sechs Monaten 2005. Im zweiten Quartal schrumpfte der Überschuss auf nur noch 377 Mill. Franken von 684 Mill. ein Jahr zuvor. Das Unternehmen senkte am Mittwoch daraufhin seine Gewinnerwartung für 2006.

Der Gewinn nach Anteilen der Minderheitsaktionäre fiel im Halbjahr um knapp 32 Prozent auf 759 Mill. Franken und im zweiten Quartal um 49,8 Prozent auf 299 Millionen. Der Halbjahresumsatz ging um 2,8 Prozent auf 4,773 Mrd. Franken zurück. Die Einbußen beruhten auf Sondereffekten, im laufenden Geschäft sei der Umsatz um ein Prozent gestiegen, betonte das Unternehmen. An dem Jahresziel von 9,5 Mrd. Umsatz hält Swisscom fest.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sackte um 17,5 Prozent auf 1,8 Mrd. Franken ab. Die Gewinnprognose auf dieser Basis senkte das Unternehmen auf 3,7 Mrd. Franken von bisher 4,0 Mrd.. Swisscom kündigte auch einen Aktienrückkauf im Umfang von bis zu 2,25 Mrd. Franken an. Die Aktie verbilligte sich zeitweise um 2,67 Prozent auf 400,50 Franken.

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