Telekommunikation
US-Mobilfunkauktion bringt 20 Milliarden Dollar

Die wochenlange Versteigerung zusätzlicher Mobilfunk-Frequenzen in den USA hat die Rekordsumme von insgesamt rund 20 Mrd. Dollar (12,7 Mrd Euro) eingebracht.

dpa WASHINGTON. Die wochenlange Versteigerung zusätzlicher Mobilfunk-Frequenzen in den USA hat die Rekordsumme von insgesamt rund 20 Mrd. Dollar (12,7 Mrd Euro) eingebracht.

Das von der zuständigen Federal Communications Commission (FCC) am Dienstag veröffentlichte Auktionsergebnis übertraf die Erwartungen deutlich. Mit Spannung wird nun die Bekanntgabe der Käufer in den nächsten Tagen erwartet: An dem Wettbieten beteiligte sich neben den Branchenriesen AT & T und Verizon auch der Internet-Konzern Google, der neu ins Handy-Geschäft eingestiegen ist.

Unter den Hammer kamen bei der Ende Januar gestarteten Versteigerung mehrere Frequenzblöcke im 700-Megahertz-Band. Sie werden durch den Übergang zur digitalen TV-Übertragung in den USA frei. Die FCC bestimmte auf Druck von Verbraucherschützern und auch von Google, dass ein Teil der Netze für Handys, Online-Anwendungen und Software aller Art offen sein muss. Für den bisher zwischen den Anbietern streng abgeschotteten US-Mobilfunkmarkt ist dies eine absolute Neuerung.

Der Suchmaschinenriese Google ging allein an den Start. Als Partner im Gespräch waren die US-Mobilfunkbetreiber Sprint Nextel und T-Mobile - Nummer drei und vier auf dem US-Markt. Spätere Kooperationen oder Sublizenzen sind aber nicht ausgeschlossen.

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