Telekommunikation
Vier Bieter für indischen Mobilfunkkonzern

Im milliardenschweren Poker um die Mehrheit am viertgrößten indischen Mobilfunkkonzern Hutchison Essar hat nach Medienberichten vom Sonntag die britische Vodafone die Nase vorn.

dpa NEU DELHI. Im milliardenschweren Poker um die Mehrheit am viertgrößten indischen Mobilfunkkonzern Hutchison Essar hat nach Medienberichten vom Sonntag die britische Vodafone die Nase vorn. Die in Hongkong ansässige Hutchison Telecommunications International (Ghtil) habe vier Angebote für ihren 67 Prozent Anteil am indischen Unternehmen erhalten.

Der Htil-Verwaltungsrat habe am Sonntag eine Entscheidung getroffen, berichtete der Fernsehsender Ndtv in Neu Delhi. Demnach hat Vodafone mit geschätzten 19 Mrd. Dollar (knapp 15 Mrd Euro) das höchste Gebot abgegeben. Bei Htil war niemand für eine Bestätigung dieser Nachricht erreichbar.

Hutchison Essar hat 23,3 Millionen Kunden in einem der am schnellsten wachsenden Mobil-Telefonmärkte der Welt. Nach Gesetzesreformen und der Einführung neuer Technologien sprang die Zahl der Mobiltelefonierer in Indien von zehn Mill. im Jahr 2002 auf 143 Mill. im vergangenen Jahr. Die Regierung rechnet mit rund 500 Million Handybesitzern im Jahr 2010.

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