Telekommunikation
Vodafone ordnet Festnetzgeschäft neu

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat seine Festnetzaktivitäten neu geordnet. Das Geschäftsfeld werde enger in die bestehende Struktur integriert, teilte das Unternehmen am Freitag in London mit.

dpa DüSSELDORF/LONDON. Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat seine Festnetzaktivitäten neu geordnet. Das Geschäftsfeld werde enger in die bestehende Struktur integriert, teilte das Unternehmen am Freitag in London mit.

Der für die Sparte zuständige Manager, der Deutsche Thomas Geitner, wird zum Ende des Jahres seinen Posten aufgeben. Die Neuordnung betrifft vor allem das Geschäft in Deutschland: Künftig wird der Chef des Mobilfunkanbieters Vodafone D2, Fritz Joussen, auch für die Festnetztochter Arcor zuständig sein. „Die Gesamtverantwortung für Deutschland liegt nun bei Joussen“, sagte ein Konzernsprecher in Düsseldorf. Zu einer möglichen Verschmelzung von Arcor auf Vodafone D2 lehnte der Vodafone-Sprecher einen Kommentar ab.

Seit einigen Monaten wird über eine Bündelung des Deutschlandgeschäfts spekuliert. Vor allem die Kosten im Bereich Verwaltung und Marketing könnte dadurch reduziert werde, sagte ein Experte. Vodafone hatte erst im April als Reaktion auf die Sättigung der europäischen Handy-Märkte seine Struktur umgestellt und die Angebotspalette auf Breitbanddienste ausgeweitet. Geitner hatte die Verantwortung für die Sparte „Neue Dienste“ übernommen.

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