Tendenzverschiebung bei Malware-Entwicklung
Cyberkriminalität wächst rasant

Virenschreiber versuchen nicht mehr nur Windows-Rechner mit Massen-E-Mails zu verseuchen. Auch andere Betriebsysteme werden verstärkt Ziel digitaler Attacken.

hiz DÜSSELDORF. Der russische Virenanalytiker Yury Mashevsky von den Kaspersky Labs hat sich mit den unterschiedlichen Bedrohungen, denen Computer-Nutzer ausgesetzt sind, befasst. Die Ergebnisse bestätigen die Prognosen der Experten mit Blick auf die Veränderungen bei der Cyberkriminalität. Basis der Untersuchung waren die Signaturen der Kaspersky Antivirus-Datenbanken, die im Laufe der vergangenen zweieinhalb Jahre bereitgestellt wurden.

Insbesondere der starke Anstieg von Viren, Würmern, Trojanern und Spionageprogrammen zeugt von einer allmählichen Aktivitätsverlagerung der Cyberverbrecher: Anstelle Massenvirenepidemien zu erzeugen versenden sie zunehmend mit Trojaner- und Backdoor-Programmen verseuchte Spam-Mails. Damit wollen sich die Programmierer über das Internet ungehinderten Zugriff auf fremde Rechner beschaffen. Die Analyse bestätigt auch das explosive Wachstum von Adware-Programmen.

Windows ist dabei nicht mehr das einzige Ziel der Virenschreiber. Durch die wachsende Popularität von Linux und die Leistungssteigerung bei mobilen Geräten haben die Programmierer offensichtlich neue Ziele auserkoren. So zeigt die Studie, dass vermehrt Schadprogramme für nicht-Windows-Plattformen, wie z.B. Linux, Symbian oder Unix gefunden wurden.

Die vollständige Analyse mit dem Titel "Tendenzverschiebung bei der Entwicklung von Schadprogrammen" kann aus dem Internet geladen werden.

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