Testlauf für Voice over IP im deutschen Forschungsnetz
Forscher telefonieren per IP

Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland können in Zukunft über das Deutsche Forschungsnetz DFN telefonieren. Ein Pilotprojekt zur Erprobung der Alltagstauglichkeit schickt die Telefongespräche zwischen den DFN-Geschäftsstellen in Berlin und Stuttgart über das Wissenschaftsnetz ab. Geplant sind über 500 Standorte in Deutschland.

hiz DÜSSELDORF. IP-Telefonie soll ein Zusatznutzen des bestehenden Deutschen Forschungsnetzes (DFN) werden. In einer Pilot-Installation sind die Telefone von Wissenschaftlern in Stuttgart und Berlin via Voice over IP (VoIP) verbunden.

Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland sind untereinander über das Deutsche Forschungsnetz verbunden. Nationaler Backbone des von den Universitäten selbstverwalteten DFN ist das Gigabit-Wissenschaftsnetz G-WiN. Ziel des Projektes ist es, die Telefonie aller Standorte in Deutschland über Internet-Technologie abzuwickeln und dabei die vorhandenen Leitungskapazitäten zu nutzen.

In der laufenden Testphase zwischen zwei Standorten in Berlin und Stuttgart wird der Fernsprechdienst des DFN-Vereins auf IP-Basis mit den Geräten des Sindelfinger Herstellers Innovaphone erprobt. Ausschlaggebend für die Untersuchung einer IP-basierten Infrastruktur waren vor allem technologische Erwägungen im Zusammenhang mit den Forschungsvorhaben des DFN-Vereins zur Konvergenz von Sprache und Daten auf einem Netz. Mittels IP-Telefonie können vorhandene Telefonanlagen in den Geschäftsstellen über bestehende Netzinfrastruktur miteinander verbunden werden. Neben der reinen Telefonie war die Möglichkeiten der Audio-/Video-Konferenz-Funktionalität, die zwischen den einzelnen Hochschulen häufig genutzt wird, ein Grund für den Umstieg auf die neue Technologie.

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