Tiere
Vetschauer Internetstörchen wurde fremdes Küken untergeschoben

Den Internetstörchen im brandenburgischen Vetschau haben Naturschützer ein fremdes Küken untergeschoben. Es war nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) ursprünglich nahe Ortrand zu Hause, wo ein Elternteil beim Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt wurde.

dpa VETSCHAU. Den Internetstörchen im brandenburgischen Vetschau haben Naturschützer ein fremdes Küken untergeschoben. Es war nach Angaben des Naturschutzbundes (Nabu) ursprünglich nahe Ortrand zu Hause, wo ein Elternteil beim Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt wurde.

Der andere Altvogel gab nach zwei Tagen die Brut auf. Das Küken wurde geborgen und per Hebebühne in das Vetschauer Nest befördert. Dort wurde es am Freitagnachmittag von einem der Störche erstmals gefüttert. Damit leben bei den Vetschauer Internetstörchen nunmehr zwei Junge.

Eine solche Adoption gilt als die beste Methode, verwaiste Storchenküken artgerecht aufzuziehen. Voraussetzung ist, dass die Küken altersmäßig nicht zu weit auseinander liegen und die Adoptiveltern selbst nur wenige Junge haben. In 85 Prozent der Fälle werden die fremden Küken laut Nabu-Statistik angenommen. Von Menschenhand aufgezogene Störche sind oftmals nach der Auswilderung nicht überlebensfähig, da sie zu stark vom Menschen geprägt sind.

Ein Risiko bleibt jedoch: Manche Altstörche reagieren heftig und werfen fremde Küken aus dem Nest. In Vetschau fütterte der erste Altstorch das neue Küken nicht. Erst der zweite gab Küken „Hugo“ Nahrung. Seit Jahren beobachtet eine Kamera das Geschehen im Vetschauer Storchennest und überträgt die Bilder ins Internet.

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