Touristikkonzern Cendant kauft Orbitz
Neue Großfusion in der Online-Reisebranche

Der amerikanische Reise- und Immobilienriese Cendant kauft das Online-Reisebüro Orbitz für rund 1,25 Milliarden. Dollar. Darauf haben sich die Verwaltungsräte beider Seiten geeinigt, teilten die Unternehmen mit.

jo NEW YORK. Cendant bezahlt 27,50 Dollar pro Orbitz-Aktie und damit einen Aufschlag von gut 32 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag. Zu der Reisesparte von Cendant gehören unter anderem die Hotelkette Day Inn und die Autovermietung Avis. Der Konzern verspricht sich Synergieeffekte für Orbitz und Cendants bisheriges Reiseportal CheapTickets.com. Die Angebote würden zwar nicht miteinander verschmolzen, bekämen aber eine gemeinsame Technik-Plattform.

Fünf amerikanische Fluggesellschaften hatten Orbitz im Februar 2000 gegründet. Seit dem Börsengang des Reiseportals im Dezember 2003 halten die Airlines insgesamt rund zwei Drittel der Anteile. Der Verkauf des drittgrößten Online- Reisebüros der USA bringt der gebeutelten Luftfahrtbranche dringend benötigtes Geld.

Rund 20 Prozent aller Reisen buchten die Amerikaner 2004 im Internet. Dieser Anteil wird laut einer Studie der Marktforscher von Pho- cus-Wright bis 2006 auf über 33 Prozent steigen. Cendant verzeichnete zuletzt weniger Buchungen über das Unternehmenssystem „Galileo“, das traditionelle Reisebüros benutzen. Orbitz-Kunden kauften 2004 Reisen im Wert von 3,4 Mrd. Dollar. Mit einem Marktanteil von 18 Prozent lag die Firma hinter Expedia und Travelocity

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