Traditionsnamen: Amiga und C64 sind wieder da

Traditionsnamen
Amiga und C64 sind wieder da

Die Kultcomputer Amiga und Commodore C64 sind wieder da - als Media-Mini-PC und klassischer Tastatur-Computer. In den Rechnern steckt modernste Technik - allerdings zu einem saftigen Preis.
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FrankfurtDie Traditionsnamen Amiga und Commodore 64 aus den Anfängen der Personal Computer sind wieder da. Wiederbelebt hat sie die erst im April 2010 gegründete Firma Commodore USA, die sich die Rechte an den Namen sicherte. Jetzt sind die ersten neuen Computer unter den alten Namen erschienen, wie die Firma auf ihrer Website bekannt gab. Die Geräte richten sich ganz ausdrücklich nicht nur an Nostalgiker, die in Kindheits- oder Jugenderinnerungen schwelgen wollen. Im Inneren der Rechner steckt modernste Technik.

Am nächsten am alten Design dran ist der neue Commodore 64. Gedacht ist der Rechner als Tastatur-Computer, für den man nur noch einen Bildschirm braucht, um loslegen zu können. Die Marke Amiga startet erst einmal als Mini-PC, der sich als Arbeits- und Multimedia-Station einsetzen lässt. Weitere Modelle sollen folgen. So soll es auch Notebooks, PCs und Tablet-Rechner geben, die den klassischen Amiga-Schriftzug tragen, wie die Firma ankündigte. Die Amiga-Linie stehe für Computer mit modernster Technik, die man heute in einem PC erwarte, heißt es. Als Betriebssystem kommt ein von Commodore USA angepasstes und recht vielversprechend klingendes Linux zum Einsatz. Aber auch Windows lässt sich wohl installieren, „wenn man denn das Gefühl hat, dass man es braucht“, wie es auf der Website heißt.

Der Mini-PC Amiga steckt in einem edel wirkenden Aluminium-Gehäuse in silber oder schwarz. Die Preise fangen bei 1.495 Dollar an. Dafür gibt es dann einen i3-Prozessor von Intel mit 3,4 GHz, vier GB Arbeitsspeicher, eine 1-Terabyte Festplatte und ein Blu-ray-Laufwerk. Wer das Doppelte hinlegt, bekommt dann für 2.990 Dollar einen i7-Prozessor mit 3,5 GHz, 16 GB Arbeitsspeicher und eine 600 GB Solid-State-Festplatte. Für 345 Dollar gibt es das nackte Gehäuse mit Blu-ray-Laufwerk. Das eingravierte Amiga-Logo ist immer mit dabei.

Für die genannten Hardware-Ausstattungen ist das jeweils sehr viel Geld. Bei dem Gehäuse des Amiga Mini handelt es sich laut Golem.de lediglich um das F1C-Chassis vom Hersteller Streacom, das mit dem Amiga-Logo verziert wurde. Bei Online-Händlern kostet es rund 80 Euro ohne Netzteil.

Der neue Commodore 64, der seinem Urahnen wirklich sehr ähnlich sieht, läuft mit einem Intel-Atom-D2700-Prozessor mit 2,13 GHz und mit vier GB Arbeitsspeicher. Ein Multi-Format-Card-Reader und ein Blu-ray-Laufwerk gehören auch dazu. Gewählt werden kann wieder vor allem bei der Größe und der Art der Festplatten. Dann kostet der Commodore 64 zwischen 1.295 Dollar und 2.290 Dollar.

Kommentare zu " Traditionsnamen: Amiga und C64 sind wieder da"

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  • Der Comodore ist wirklich sehr durchdacht.
    Vor allem Art und Anzahl der Anschlüsse sind vorbildlich !
    Neben 5 USB gibt es auch serielle Anschlüsse und PS-2 !!
    Da kann man dann sogar noch seinen alten Drucker, Scanner oder Trackball anschließen !!!

  • Coooool - der Amiga sieht fast so aus wie mein MiniMac ... nur irgendwie ... äh ... klobiger.

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