Trends bei mobilen Computern
„Kleiner, leichter und besser ausgestattet“

Noch vor einem Jahr machte der UMPC, der "Ultra-Mobile PC", auf der Cebit Schlagzeilen. Eine geschickte PR-Kampagne von Microsoft weckte mit fein dosierten Hinweisen die Neugier auf den Mini-Computer. Seitdem ist es jedoch ziemlich still geworden um das Mini-Notebook, das sich direkt mit dem Finger auf dem Bildschirm bedienen lässt. Nun nimmt Samsung einen neuen Anlauf und will "den Ultra Mobile PC der nächsten Generation das erste Mal der Öffentlichkeit vorstellen".

HB FRANKFURT. Einzelheiten will Samsung vorher nicht verraten. Es soll sich aber um den bisher leichtesten UMPC handeln, der auch mit verbesserter Grafik ausgestattet ist und dessen Akku länger aushält. In den USA wurde kürzlich der Q1P SSD Ultra Mobile PC vorgestellt, der keine herkömmliche Festplatte mehr hat, sondern eine SSD - diese "Solid State Disk" besteht aus Flash-Speicherbausteinen und hat eine Kapazität von 32 Gigabyte. Der Schreib- und Lesezugriff auf die Daten ist auf Grund der SSD-Technik laut Samsung um 150 beziehungsweise 300 Prozent schneller als bei einer durchschnittlichen Festplatte. Der Start von Windows Vista soll so um 25 bis 50 Prozent beschleunigt werden.

Ein schnelleres Booten verspricht auch die Entwicklung einer neuen Notebook-Technik von Intel, die unter der Bezeichnung "Santa Rosa" demnächst eingeführt und auf der Cebit gezeigt werden soll. Santa Rosa kombiniert neue Core-Duo-Prozessoren mit einem Chipsatz, der eine verbesserte Grafikleistung bietet, und dem neuen WLAN-Modul "Kedron", das den neuen Highspeed-Standard 802.11n mit Übertragungsraten bis 600 Megabit pro Sekunde unterstützt. Das schnelle Funknetz kann man sich bald auch daheim einrichten - der Berliner Hersteller AVM zeigt dazu auf der Cebit seine FRITZ!Box Fon WLAN 7270.

Wenn kein WLAN-Netz zur Verfügung steht, freut sich das Notebook über eine Mobilfunkverbindung. Viele Modelle für Firmenanwender haben daher bereits ein entsprechendes Modul eingebaut. Vodafone wird auf der Cebit die nächste Stufe für den UMTS-Turbo HSDPA demonstrieren, die beim Download bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde ermöglicht. Beim Upload von Daten ins Netz wird jetzt auch die Technik High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) angeboten, mit immerhin 1,45 Megabit pro Sekunde. Fujitsu-Siemens will im Herbst ein Notebook mit integrierter HSUPA-Verbindung auf den Markt bringen, das Lifebook P7230 wiegt mit einem 10,6-Zoll-Bildschirm und integrierter Kamera nur 1,25 Kilogramm.

Spezielle Vista-Funktionen nutzt Toshiba für sein Leichtgewicht Portégé R400: Die "Sideshow"-Technik ermöglicht es, dass ein zweites kleines Display den Nutzer auch dann über den Eingang neuer E-Mails informiert, wenn das Notebook ausgeschaltet ist. Zum ersten Mal in Europa demonstriert Toshiba eine "Wireless Docking Station": Das Portégé R400 wird an diese Station angeschlossen, wenn es sich in einem Umkreis von etwa einem Meter entfernt davon befindet. Zum Einsatz kommt dabei die neue Funktechnik Ultra Breitband (UWB), die auch für die Synchronisation der Daten mit dem Desktop-PC sorgt.

Seite 1:

„Kleiner, leichter und besser ausgestattet“

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%