Trojaner, Spyware und Co.
Gefahr wird immer größer

Der Internet ist ein Ort voller Gefahren - und es wird auch noch immer riskanter. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl neuer bösartiger Programme nach Experteneinschätzung um 41 Prozent. Alarmierend: 92 Prozent der neuen Bösewichte waren Trojaner - Programme, die sich aus scheinbar harmlosen Quellen unbemerkt auf den Rechner laden.

dpa HANNOVER. Dem arglosen Nutzer können sie viel Schaden zufügen, den listigen Internet-Gangster reich machen. Die Viren-Welt wird immer mehr zu einem knallharten kriminellen Markt, in dem sich hunderte Mill. Dollar drehen,

Trojaner gibt es für alles mögliche. Immer populärer würden solche, die Account-Informationen für die boomenden Online-Spielewelten klauen können, berichtete zuletzt der Antiviren-Spezialist Kaspersky. Ihre Zahl habe sich 2006 mehr als verdoppelt. Ein Hit bei Online-Kriminellen stehen auch Varianten, die einen fremden Rechner missbrauchen, um massenweise Spam-Mails zu verschicken. Wachstum 2006: 58 Prozent.

Trojaner, die Zugangsdaten für Online-Banking ausspionieren, hätten um 27 Prozent zugelegt. Und das, obwohl gleichzeitig das Phishing - also Versuche, mit gefälschten Mails über die Schwachstelle Mensch an die Daten zu kommen - weiter boomte. Eine Neuheit des Jahres 2006 waren Trojaner, die Daten auf der Festplatte mit einem professionellen Algorhythmus verschlüsseln und dann Geld für eine Entschlüsselung verlangen. Antiviren-Spezialisten knackten die Schlüssel bisher jedoch recht schnell auf.

Es soll Cyber-Kriminelle geben - angeblich auch im diesjährigen Cebit-Partnerland Russland, die Mill. mit Spam-Mail-Attacken oder anderen virtuellen Übergriffen einsacken.

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