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Grid-TV will Bundesligaspiele ins Netz stellen

Der Gründer des Internet-TV-Anbieters Grid-TV, Ingo Wolf, will die Fußball-Bundesliga ins Web stellen. Als erster Bundesligaverein hat der Hamburger SV vor wenigen Tagen einen entsprechenden Vertrag mit Grid-TV unterzeichnet.

dpa MÜNCHEN/HAMBURG. Alle HSV-Spiele werden kurz nach dem Spielende im Internet gezeigt, sagte eine Firmensprecherin am Sonntag und bestätigte damit einen Bericht der „Wirtschaftswoche“. Mit diesem Vorstoß dürfte das Exklusivrecht der Telekom-Tochter T-Com dramatisch an Wert verlieren, berichtet das Magazin.

Für 50 Mill. Euro pro Saison hatte die Deutsche Telekom die Exklusivrechte für die Live-Übertragung der Fußball-Bundesliga im Internet erworben. Doch direkt nach dem Schlusspfiff darf jeder Bundesligaverein seine eigenen Spiele auf seiner Homepage zeigen. Von diesem Recht machen jetzt immer mehr Topclubs Gebrauch. „Wir reden mit fast allen Bundesligavereinen“, sagte Wolf der „Wirtschaftswoche“.

Direkt nach dem Schlusspfiff können sich dem Magazin zufolge HSV- Fans in einer speziellen Spieler Lounge auf der HSV-Webseite alle Heim- und Auswärtsspiele des HSV ansehen. Nach Abschluss der Testphase Mitte Oktober solle das Monatsabonnement 3,99 Euro kosten. T-Com könne bisher nur den Sponsoring-Partner FC Bayern München als IP-TV-Kunden vorweisen. Bei dem bereits zum Saisonauftakt gestarteten FCB.tv koste ein Drei-Monats-Abonnement zwölf Euro. Grid-TV habe sich darauf spezialisiert, Fernsehen ruckelfrei über das Internet (IP-TV) zu schicken und betreibe bereits etwa 300 Spartenkanäle.

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