TV auf der Cebit
Leben in gestochen scharfen Bildern

Leben in gestochen scharfen Bildern (living in HD) - das verspricht die Unterhaltungselektronik auch in diesem Jahr auf der weltgrößten Computer- und IT-Messe Cebit in Hannover.

dpa HANNOVER. Neue verbesserte Technologien zur optimalen Bilddarstellung und die weltgrößten Flachbildfernseher als Superlative stehen bei vielen Präsentationen und an den Ständen in den Hallen im Mittelpunkt. Während Unternehmen etwa wie Philips bereits auf eine Präsenz auf der Business-Messe Cebit verzichten, ist die Unterhaltungselektronik in Hannover dennoch weiter vertreten. Die Branche sei jedoch insgesamt im Umbruch begriffen, sagte Joachim Reinhart, Europa-Chef von Panasonic. "Es wird neu diskutiert werden müssen, wie sich die Industrie künftig aufstellen will."

Moderne Flachbildfernseher sind mit über 2,5 Mill. verkauften Geräten im vergangenen Jahr der unumstrittene Wachstumsmotor der Branche. Hersteller wie etwa Sharp hatten sogar Schwierigkeiten, in der Produktion mit der regen Nachfrage Schritt zu halten. Neuheiten sind diesmal auf der Messe wenig zu sehen, zu nah folgt die Elektronikschau zeitlich auf die auch hier zu Lande immer interessierter aufgenommene Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas im Januar. Erneut haben Sharp und Panasonic aber ihre weltweit größten Fernseher mitgebracht - mit Bildschirmdiagonalen von 103 und 108 Zoll sind sie der Stolz der Industrie. Ob Plasma oder LCD- Bildschirm: erst mit modernsten Fertigungsmethoden in den neuen Fabriken ist es möglich, Displays in solchen Größen in einem Stück herzustellen.

Europa und Deutschland als konsumfreudige Märkte rücken bei den asiatischen Herstellern immer mehr in den Mittelpunkt. Den größten Wachstumsmarkt macht Sharp mit einem Umsatz von 3,21 Mrd. Euro und einem Wachstum von 20 Prozent zum Beispiel auch weiterhin in Europa aus. Vor allem der Markt für Flüssigkristallbildschirme (LCD) boomt mit einem Zuwachs um 113 Prozent im vergangenen Jahr in Deutschland enorm. Nach 2,56 Mill. verkauften LCD-Fernsehern im Jahr 2006 wolle Sharp im laufenden Jahr aufstocken und erwarte, die Marke von 3,4 Mill. verkauften Stück zu erreichen, sagte Deutschland-Chef Frank Bolten.

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