Über 1000 neue Viren und Würmer im Mai
Invasion von Viren und Würmern nicht zu stoppen

Trotz verstärkter Anstrengungen der Anti-Viren Experten und der wachsenden Sensibilisierung der Anwender haben digitale Schädlinge nach wie vor Konjunktur.

hiz DÜSSELDORF. Der Wurm „Sasser“ war im vergangenen Monat der gefährlichste Computer-Schädling, so die Experten von Trend Micro. Betrachtet man jedoch die Hitliste der bislang aktivsten Schädlinge, so liegen die alten Bekannten „Netsky“ und „Mydoom“ vorne.

In der Statistik für den Monat Mai listen die Experten „Netsky.P“ gefolgt von „Mydoom.A“ als die Schädlinge auf, die am häufigsten auftauchten. Danach tauchen die weiteren Varianten von „Netsky“ in der Liste der aktivsten Viren und Würmer auf. Erst an achter Stelle ist „Sasser“ zu finden. Dass bei der Analyse der Experten immer noch die größte Bedrohung von der „Netsky“-Familie ausgeht, ist nach Ansicht von Experten ein Indiz für die Intensität des Konkurrenzkampfes zwischen den Programmierern der „Netsky“- und „Bagle“-Würmer. Am 8. Mai wurde in Deutschland bereits ein Verdächtiger festgenommen, dem die Programmierung und Verbreitung der „Netsky“- und wahrscheinlich auch „Sasser“-Würmer zur Last gelegt wird. Wenige Tage nach seiner Verhaftung tauchten allerdings bereits neue „Netsky“-Varianten auf.

Die Experten von Trend Micro haben im Mai rund 1050 neue Malicious Codes – der Fachbegriff für Würmer, Viren, Trojaner und andere schädliche Programme – verzeichnet. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vormonat April, in dem 1700 neue Schädlinge entdeckt wurden, ist weiter ein hohes Maß an Viren-Aktivitäten zu verzeichnen. Im Laufe des Mai wurde dabei zum ersten Mal in diesem Jahr ein globaler Alarm der höchsten Stufe – ein so genannter Red Alert – ausgelöst, um vor dem Wurm „Sasser“ zu warnen.

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