Umfangreiche Informationssammlung rund um elektronische Unterschriften
Digitale Signaturen in der Praxis

Nach dem Signaturgesetz sind elektronische Dokumente nur dann rechtssicher, wenn sie über eine gesetzeskonforme Signatur verfügen. Hinter dieser kryptischen Bezeichnung stehen Verfahren, mit denen E-Mails und andere Dokumente eindeutig einem Absender und einer Zeit zugeordnet werden können - die Grundvoraussetzung für den Vorsteuerabzug bei elektronischen Rechnungen. Mit den Grundlagen und Anwendungen befasst sich ein neu erschienenes Buch.

hiz DÜSSELDORF. Mit dem deutschen Signaturgesetz vom Mai 2001 und dem §14 des Umsatzsteuergesetzes vom Januar 2002 ist der Staat vorgeprescht und hat geregelt, dass elektronische Rechnungen gesetzeskonform signiert werden müssen und wie so eine digitale Signatur auszusehen hat. Damit ist aber nur ein Teil der Anwendungen von Signaturen beschrieben.

Die Thematik klingt technisch komplex und viele Unternehmen scheuen deswegen die Einführung von Signaturen im Unternehmen. „Man muss nicht die gesamte Signaturtechnologie beherrschen, um Signatur gewinnbringend einsetzten zu können“, beruhigt Jan Wendenburg, Vorstandschef der Authentdate AG . Zusammen mit seiner Kollegin Judith Balfanz hat er das Buch „Digitale Signaturen in der Praxis“ herausgegeben, nachdem sie feststellen mussten, dass auf dem Markt keine umfassende Erfahrungssammlung verfügbar war. „Bei Signatur handelt es sich um ein kleines aber wesentliches Add-On zur bestehenden Technologie.“ stimmt auch Judith Balfanz zu, „niemand wird sein SAP System, seine Rechnungserstellung oder seine Archivlösung austauschen, nur weil er auch mit Signaturen arbeiten will. Diese Programme, die bereits in den Unternehmen etabliert sind, bleiben dort auch bestehen.“

In dem vorliegenden Werk: Digitale Signaturen in der Praxis sind zum einen Grundlagen elektronischer Signatur erklärt. Im zweiten Teil wird von Autoren aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), von Siemens, Océ, GFT Solutions, Saperion, Deloitte & Touche, T-Systems und anderen der Einsatz dieser Technologien in der Praxis beschrieben.

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