Umfangreiches Angebot zur Bildverarbeitung: Die digitale Dunkelkammer fürs Heim

Umfangreiches Angebot zur Bildverarbeitung
Die digitale Dunkelkammer fürs Heim

Digitale Kameras haben sich durchgesetzt - beim Schnappschussamateur genauso wie beim Profi. Um Fotos auf Papier zu bringen, haben sich die Druckerhersteller zudem viel einfallen lassen. Das Angebot von Printern in Tintenstrahltechnik reicht vom einfachen Bürogerät bis zum speziellen Fotodrucker. In Kombination mit Programmen zur Bildbearbeitung und-archivierung sind den digitalen Dunkelkammern zu Hause oder im Studio kaum Grenzen gesetzt.

HB MÜNCHEN. Im Dezember lag in vielen Haushalten eine digitale Kamera auf dem Gabentisch. Nun sind bereits die ersten digitalen Schnappschüsse auf der Speicherkarte - von der Weihnachtsbescherung, der Silvesterfeier oder dem Winterurlaub. Sollen sie nicht in den unergründlichen Tiefen der Computerspeicher verschwinden, müssen die Bilder, die man behalten will, bearbeitet werden. Die Arbeit reicht vom sortieren und katalogisieren über das sichern und speichern bis zum ausdrucken auf Fotopapier. Immerhin wollen wir die Bilder, wie wir das von unserer analogen Kamera gewohnt sind.

Dabei gibt es heute dank der raschen Entwicklung digitaler Fototechnik eine Reihe von Möglichkeiten, sich seine Bilder durch Brennen auf einer auf CD zu sichern, sie auszudrucken oder einfach nur auf dem Fernseher anzuschauen. Ein Fotoabzug auf Papier ist heute zudem auch für Laien kein Problem. Vor dem Druck lassen sich die Aufnahmen wie im Profilabor noch verbessern.

Wer eine "digitale Dunkelkammer" zu Hause einsetzen will, braucht in der Regel einen Personalcomputer, einen Drucker und die entsprechende Software. Für das Erfassen und Archivieren alter Papierabzüge oder Dias wird ein Scanner eingesetzt. Auch wer keinen PC besitzt, kann seine digitalen Foto ausdrucken. Viele Drucker, vor allem steigende Zahl spezieller Fotodrucker, sind mit Einschubschlitzen (slots) für digitale Speicherkarten ausgerüstet. Zusätzlich bietet der Handel Foto-Druck von digitalen Quellen an.

Software zur Bildbearbeitung

In der modernen "Digitalen Dunkelkammer" lassen sich die digitale Fotos am Computer leicht nachbearbeiten. Man kann fast alles nachträglich verändern: Helligkeit, Farben, Bildausschnitt. Dazu braucht man allerdings eine spezielle Software. Einfache Nachbearbeitungsprogramme werden heute häufig beim Kauf einer Kamera oder eines Scanners mitgeliefert. Für umfangreichere Fotokorrekturen reichen viele dieser Programme aber nicht.

Bekannte im Handel erhältliche Programme sind:

  • Adobe Photoshop - ein Standard
  • Jasc Paint Shop Pro 9 (wurde von Corel gekauft)
  • Picture Publisher 10 Pro von Microsoft
  • Photo Impact 10 von Ulead
  • Paintshop als Teil der Corel Draw Graphics Suite 12
  • Corel Painter IX (zur künstlerischen Bearbeitung)

Die Preise der Softwarepakete liegen zwischen 100 und 150 Euro. Damit lassen sich nicht nur die Bilder nachbearbeiten, sondern auch verwalten. Einfacher Bildarchive sind zudem bereits in den neueren Ausgaben der Betriebssysteme wie etwa Windows XP integriert.

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