Umgang mit mobilen Energiespeichern
Auch ein Akku will gepflegt sein

Die spektakuläre Rückrufaktion von Dell hat das weltweite Interesse auf ein Thema gelenkt, das sonst wenig beachtet wird: Die wieder aufladbaren Energiespeicher unserer tragbaren Kommunikationsgeräte. Dabei will der richtige Umgang mit den Akkus gelernt sein. Es gilt einiges zu beachten.

MÜNCHEN. Akkus sind heute ein fester Bestandteil des modernen Alltags. Kaum bemerkt liefern sie Strom in zahllosen mobilen Geräten - von der elektrischen Zahnbürste über das Handy bis zum Notebook oder Camcorder. Wir kümmern uns kaum um sie und behandeln sie meist sorglos - bis sie im falschen Augenblick leer sind. Es lohnt sich daher, mehr über die nützlichen Energiespeicher zu wissen, da man bei richtiger Behandlung eine optimale Leistung erzielen und zudem eine verlängerte Lebensdauer erreichen kann.

Zunächst einmal zum Namen. Was ist ein Akku? Der Ausdruck "Akku" ist die Kurzform von Akkumulator und bedeutet Sammler. Er besteht meist aus mehreren Zellen, die die Fähigkeit haben, elektrische Energie zu speichern und wieder abzugeben. Diese Zellen werden oft auch als Sekundärzellen bezeichnet. Der zweite häufig verwendete Begriff "Batterie" kommt aus dem Französischen und wird für eine Ansammlung gleicher Elemente verwendet. Im deutschen Sprachgebrauch werden dagegen meist nicht aufladbare einzelne Primärzellen Batterien genannt.

Nun zurück zu den Akkus in unseren Handys und Notebooks. Es gibt verschiedene Typen von Akkus in mobilen Geräten: Nickel-Metallhydrid- und Lithium-Ionen-Akkus sind die populärsten Varianten. Akkus auf Nickel-Basis sind dagegen nicht mehr up to date für gehobene Ansprüche. Die hochgezüchteten Lithium-Ionen-Akkus werden derzeit nach und nach von Lithium-Polymer-Stromspeichern ersetzt. Dabei unterscheiden sich die Akku-Typen nicht nur in ihrer Leistung, sondern auch in Sachen Kapazität und Lebensdauer. Jeder Akku-Typ muss auf seine ganz spezielle Weise gepflegt werden.

Als ersten Schritt sollte man herausfinden, welchen Akku-Typ man an Bord seines Gerätes hat. Das ist in der Regel einfach - Akku herauszunehmen und nach einem Aufkleber, Aufdruck oder einer Gravur zu suchen, die eine der folgenden Buchstaben-Kombinationen hat: "Ni-Cd", "Ni-MH", "Li-Ion", "Li-Polymer". Diese bezeichnet das verbaute Stromspeicher-System im Akku. Bei Ni-Cd handelt es sich um die veralteten Nickel-Cadmium-Zellen, die noch in vielen billigen Akkus vom Discounter zum Einsatz kommen. Ni-MH bezeichnet Nickel-Metallhydrid, bei Li-Ion bei Li-Polymer handelt es sich folgerichtig um Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus.

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