UMTS
Mobilfunkfirmen planen Laptop-Subventionierung

Die führenden deutschen Mobilfunkunternehmen wollen ihr lukratives UMTS-Geschäft durch Kooperationen mit Computerherstellern ankurbeln: Notebooks sollen standardmäßig mit entsprechenden Modems ausgerüstet werden. Der Kauf könnte ähnlich subventioniert werden wie jetzt schon bei Handys.

HB DÜSSELDORF/BONN. Die neuen Angebote von tragbaren Computern mit eingebautem UMTS-Modem sollen nach Unternehmensangaben zur Computermesse CeBIT im März in Hannover vorgestellt werden. Einem Magazinbericht zufolge wird in der Mobilfunkbranche jetzt auch erstmals über Gerätesubventionen für solche Notebooks nachgedacht. Bisher gibt es dies nur bei Handys. Zu möglichen Preisen machten am Mittwoch weder T-Mobile noch Vodafone Deutschland Angaben.

"Wir sind mit allen namhaften Herstellern von Notebooks im Gespräch und werden zur CeBIT auch entsprechende Angebote von Notebooks mit integriertem UMTS- oder HSDPA-Modem zeigen", sagte ein Sprecher von Vodafone Deutschland am Mittwoch in Düsseldorf.

Die Telekom-Tochter T-Mobile baut ihre Zusammenarbeit mit Fujitsu-Siemens aus. Mit Beginn der CeBIT werde den Kunden eine Kombination aus Laptop und integriertem UMTS-Modem angeboten, sagte eine T-Mobile-Sprecherin am Mittwoch in Bonn auf Anfrage und bestätigte damit Informationen von "Capital". Das Modem sei neben UMTS auch für die Hochgeschwindigkeitsvariante HSDPA geeignet, hieß es bei T-Mobile. Dem Magazinbericht zufolge ist ein mögliches Finanzierungs-Modell die Subventionierung des Laptops mit bis zu 500 Euro, um einen Endpreis von rund 100 Euro anbieten zu können.

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