Unerwünschte Post kostet Arbeitszeit
Teure Werbe-Mails

Dass sich Anti-Spam-Maßnahmen in Unternehmen in kurzer Zeit amortisieren können, zeigt eine aktuelle Studie von IDC.

hiz DÜSSELDORF. Die wachsende Flut von unerwünschten Werbe-Mails ist nicht nur für die direkten Empfänger ein Ärgernis. In Unternehmen sind die Auswirkungen sogar in Euro und Cent messbar. Die Marktforscher von IDC befragten zu dem Thema in Nordamerika 1000 IT-Manager verschiedener Unternehmensgrößen und Branchen. Die Auswertung brachte zu Tage, dass ein Mitarbeiter täglich durchschnittlich 10 Minuten seiner Arbeitszeit für die Beseitigung des digitalen Mülls aufwendet, wenn kein Spam-Schutz eingesetzt wird. Noch schlimmer sieht es bei Mitarbeitern der Informatik-Abteilungen aus, sie kämpfen laut IDC 43 Minuten pro Tag mit unerwünschten Mails. Die Marktbeobachter berechnen daraus einen durchschnittlichen finanziellen Schaden von über 4 Millionen Dollar für Unternehmen mit etwa 5000 Email-Konten. Der Einsatz von Anti-Spam-Werkzeugen halbiert den täglichen Aufwand im Kampf gegen die digitale Belästigung. Der finanzielle Schaden soll dann sogar um 75 % niedriger sein.

Die IDC-Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass Spam-Mails nicht nur ein Ärgernis sind, sondern tief in die Geschäftsprozesse eingreifen. Zum einen wird Produktivität dadurch gebunden. Auf der anderen Seite weiß man nicht, wie viele wichtige elektronische Nachrichten verloren gehen, weil der Empfänger sie fälschlicherweise als Spam-Mail einstuft.

Noch ist zumindest keine Entwarnung in Sicht. Alle juristischen und gesetzgeberischen Maßnahmen scheinen die Phantasie der Versender eher noch zu beflügeln. So gaben drei Viertel der befragten IT-Chefs an, sie befürchteten, dass das Problem in nächsten zwei Jahren noch drastischer werde.

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