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Unternehmer Alexander Falk bleibt in Untersuchungshaft

Der wegen schweren Betrugs angeklagte Internet-Unternehmer Alexander Falk muss weiter in Untersuchungshaft bleiben. Das teilte das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) am Montag in Hamburg mit.

dpa/lno HAMBURG. Der wegen schweren Betrugs angeklagte Internet-Unternehmer Alexander Falk muss weiter in Untersuchungshaft bleiben. Das teilte das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) am Montag in Hamburg mit.

Das OLG bestätigte damit eine Entscheidung des Landgerichts Hamburg vom Februar, gegen die der Angeklagte Beschwerde eingelegt hatte. Falks Verteidiger hatten eine Aufhebung des Haftbefehls gegen ihren Mandanten beantragt. Das OLG sehe allerdings weder durch neue Stellungnahmen der Verteidigung noch durch das Gutachten eines Sachverständigen die Vorwürfe gegen den 35-Jährigen entkräftet, hieß es.

Falk sitzt seit Juni 2003 in Untersuchungshaft. Er soll den Wert seiner Firma Ision durch Scheinumsätze in die Höhe getrieben und so bei deren Verkauf an die britische Energis Ende 2000 einen überzogenen Preis kassiert haben. Die Anklage beziffert den Mindestschaden für den Käufer auf rund 47 Mill. Euro. Neben Betrug werden Falk auch Kursmanipulation sowie Steuerhinterziehung zur Last gelegt. Der Prozess gegen Falk und fünf weitere Ision- Manager wird am 30. März vor dem Landgericht fortgesetzt.

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