Untersuchung bewertet die 330 drahtlosen Internetzugänge in Berlin
Hotspot-Hauptstadt Berlin

In der Bundeshauptstadt werden mit Abstand die meisten öffentlich zugänglichen Hotspots betrieben. In einer Datenbank soll jetzt die Qualität aller Angebote zu Verfügung gestellt werden.

hiz DÜSSELDORF. Seit Ende Juni wird von Portel.de in Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung eine regionale Markterhebung aller professionell betriebenen örtlichen Hotspots durchgeführt. Mit über 330 dieser öffentlich zugänglichen, drahtlosen Hochgeschwindigkeits-Zugänge ins Internet ist Berlin derzeit mit Abstand die führende Wireless-LAN-Stadt Deutschlands. Trotz der rasanten Zunahme der Hotspots gibt es bislang kaum verlässliche Aussagen zum Einsatz und zur Nutzung dieser Funktechnik.

Das Portal für Telekommunikation Portel.de Onlineverlag GmbH, hat zusammen mit der zur Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen gehörenden Landesinitiative „Projekt Zukunft“ und der Hotelfachschule Berlin eine Befragung aller Inhaber von Hotspots in Berlin gestartet. Die Umfrage ist Bestandteil einer zu Beginn dieses Jahres gestarteten bundesweiten Qualifizierungs-Offensive, bei der die WLAN-Angebote in einer Datenbank erfasst, nach fünf Bewertungsstufen klassifiziert und im Hotspot-Finder veröffentlicht werden.

Die Zahlen zu Beginn der Studie Ende Juni 2004 ergeben folgendes Bild: 14 professionelle Anbieter teilen in Berlin zurzeit 300 Business-Hotspots unter sich auf. Immerhin jeder zehnte Standort betreibt das WLAN-Netz in Eigenregie. Die Deutsche Telekom hat in der Bundeshauptstadt inzwischen mit 113 Standorten die lokale Marktführerschaft von BerlinNet mit 61, der Internet- Tochter des lokalen TK-Anbieters BerliKomm, übernommen. Platz drei belegt der Münchner WLAN-Provider Swisscom Eurospot mit 45 Hotspots. Mehr als die Hälfte aller Hotspots befinden sich in Hotels, gut ein Drittel in Cafés oder Restaurants. Der Rest verteilt sich etwa gleichmäßig auf Bürogebäude, Shops, Flughäfen, Tankstellen oder Veranstaltungsorte. Im Rahmen der Initiative wurde das Kempinski Hotel Bristol Berlin, als erstes Hotel, mit der Kategorie „5W“ bewertet und als vorbildlicher WLAN-Standort ausgezeichnet.

Die Ergebnisse der laufenden Studie werden im Rahmen einer Studienarbeit der Hotelfachschule Berlin auf der 5. Euroforum-Jahrestagung zu WLAN Ende September in Düsseldorf vorgelegt.

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