Untersuchung von glonz.com
Warum E-Business-Projekte floppen

Lediglich zwei von fünf Firmen schließen E-Business-Projekte auch erfolgreich ab. Schlechte Planung und laufende Änderungen der Anforderungen lassen viele Integrationen dabei scheitern.

hiz DÜSSELDORF. Eine Untersuchung der Bremer Softwareagentur glonz.com zeigt, dass Integrationsmaßnahmen für das E-Business selten ihre Ziele erreichen. Viele müssen sogar als Investitionsflop verbucht werden. Von den 247 befragten Firmen gaben 37 Prozent an, dass die Anwender mittlere Abstriche an ihre Erwartungen machen mussten. Mit großen Einschränkungen müssen 22 Prozent der Betroffenen leben.

Von den befragten Unternehmen gaben 42 Prozent an, dass zusätzliche Optimierungsmaßnahmen notwendig waren, um zu befriedigenden Ergebnissen zu gelangen. Nicht zuletzt durch die damit verbundenen Verzögerungen bei der Nutzung der E-Business-Lösung ist es in jedem fünften Fall zu Ertragseinbußen gekommen. Fast 12 Prozent beklagten zudem eine Schwächung der Wettbewerbsposition. Ähnlich viele sprechen von einer zumindest teilweisen Fehlinvestition. Fast jeder sechste Anwender hat deshalb als Konsequenz eine kritische Überprüfung seiner E-Business-Strategie vorgenommen.

Hauptursache für die unzureichenden Ergebnisse bei den Integrationsprojekten nennt fast jedes zweite Unternehmen ungeplante Anforderungsänderungen während des Projektverlaufs. Mängel in der ursprünglichen Konzeption gaben 43 Prozent als Grund an. Diese Ergebnisse deuten für die Experten darauf hin, dass die Anforderungen an konzeptionelle Ausrichtung und Kompetenzen bei Integrationsprojekten unterschätzt werden. „Wenn sich in den Planungen der Blick hauptsächlich auf die zukünftige E-Business-Lösung richtet und dabei die spezifischen Integrationsbedingungen nicht konsequent genug berücksichtigt werden, sind Probleme vorprogrammiert“, bewertet Alf Werder, Leiter Entwicklung bei glonz.com, die Ergebnisse der Erhebung.

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