Update der Mail-Maschine: Der Blackberry wird multimedial

Update der Mail-Maschine
Der Blackberry wird multimedial

War der Taschencomputer Blackberry bislang eine Mail-Maschine, wird er künftig mit Multimedia-Funktionen wie Kamera und Musik-Player ausgestattet werden.

HB HAMBURG/NEW YORK. Damit wolle der Hersteller Research in Motion (RIM) sich gegen wachsende Rivalen wie Palm oder Motorola rüsten, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Montag. "Es gibt eine Menge Möglichkeiten für den Blackberry", sagte Unternehmens- Gründer Mike Lazaridis der Agentur. "Multimedia-Technologien gehören notwendiger Weise dazu." Bislang war das Gerät vor allem für den geschäftlichen Einsatz mit E-Mail-Verkehr ausgestattet.

RIM steht derzeit an vielen Fronten unter Druck. Wegen eines vor Gericht ausgetragenen Patentstreits um Technologien der E-Mail-Übertragung könnten eine Abschaltung des Netzes in den USA und ein Verkaufsverbot für die Geräte drohen. Ein US-Bundesrichter traf zuletzt Ende vergangener Woche keine Entscheidung zu einer entsprechenden Forderung des Patentverwalters NTP. RIM bereitet für den Notfall eine Ersatz-Software vor, um das Netz am Laufen zu halten.

Während sich RIM um die Patentstreitigkeiten kümmern muss, rüstet die Konkurrenz ihre Taschencomputer - so genannte Handhelds - kräftig auf. Seit der Markteinführung von Microsofts mobilem Betriebssystem Windows Mobile 5.0 ist der automatische E-Mail-Versand auf mobile Geräte nicht mehr nur dem Blackberry vorbehalten.

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