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Windows 7: Vista, wie es sein sollte

Softwarefehler und eine komplizierte Konfiguration haben bei frustrierten Vista-Usern ratloses Kopfsschütteln hervorgerufen. Jetzt hat Microsoft in einer Radikalkur die schlimmsten Fehler ausgemerzt. Künftig soll Bedienfreundlichkeit im Vordergrund stehen.

DÜSSELDORF. Demnächst auf einem PC in ihrer Nähe: Das neue Windows 7. Es wird schneller, schöner, kleiner und bequemer werden - verspricht Microsoft. Hat der Softwareriese aus Redmond Lehren aus dem Desaster rund um Windows Vista gezogen? Ein erster Blick auf die Vorab-Version, die in Los Angeles gezeigt wurde. Die finale Version soll Anfang 2010 auf den Markt kommen.

Sichtbarste Neuerung wird die Taskleiste sein. Unter Vista ist sie wenig nützlich. Windows legt hier geöffnete Programme und verkleinerte Fenster ab. Was und wie alles angeordnet ist, bestimmt Windows und beim nächsten Start kann alles anders aussehen. Das wird sich ändern. Lieblingsprogramme lassen sich dann einfach auf die Leiste ziehen oder umgruppieren. Fährt die Maus über ein Icon, öffnet sich - wie bisher - ein Vorschaufenster. Fährt die Maus auf die Miniaturansicht, wird sie automatisch geöffnet.

In Startmenü und Taskbar sind "Jump Lists" integriert. Ein Mausklick zeigt zum Beispiel beim Webbrowser die zuletzt besuchten Seiten an. Es lassen sich feste Aufgaben zuweisen; auf Knopfdruck startet etwa der Mediaplayer die Lieblings-Musikpayliste oder Word öffnet eine bestimmten Vorlage.

Ein Kreuz unter Vista ist die Suche. Sie verwirrt eher als das sie nützt. "Libraries" (Bibliotheken) helfen, das Problem zu lösen. Sie bilden virtuelle Karteikästen für physische Datenträger. Egal, wo etwa die Fotos im Heimnetz verteilt liegen - auf diversen Festplatten, USB-Sticks oder Heim-Servern -, in der Bibliothek können sie alle mit einer einzigen Abfrage durchsucht und angezeigt oder bearbeitet werden.

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