IT + Internet
US-Finanzministerium: Keine Berufung gegen Peoplesoft-Oracle-Urteil

Das US-Finanzministerium wird im Streit um die feindliche Übernahmeofferte von Oracle für den Softwarekonkurrenten Peoplesoft keine Berufung gegen die Gerichtsentscheidung zugunsten von Oracle einlegen. „Wir sind enttäuscht, respektieren aber die Entscheidung“, sagte der Stellvertretende Staatsanwalt Hewitt Pate in Washington.

dpa WASHINGTON. Das US-Finanzministerium wird im Streit um die feindliche Übernahmeofferte von Oracle für den Softwarekonkurrenten Peoplesoft keine Berufung gegen die Gerichtsentscheidung zugunsten von Oracle einlegen. „Wir sind enttäuscht, respektieren aber die Entscheidung“, sagte der Stellvertretende Staatsanwalt Hewitt Pate in Washington.

Oracle versucht seit mehr als einem Jahr den zweitgrößten Unternehmenssoftware-Anbieter nach dem deutschen SAP-Konzern zu schlucken. Am Freitag hatte Peoplesoft überraschend die Entlassung seines Chefs Craig Conway bekannt gegeben. Conway war gegen das feindliche Übernahmeangebot durch Oracle. Deshalb ist nach Auffassung von Branchenkennern eine Übernahme näher gerückt.

Anfang September hatte ein US-Bundesgericht Oracle erlaubt, die Übernahmebemühungen fortzusetzen, weil keine Wettbewerbsverzerrung zu erkennen sei. Unterdessen steht noch eine Entscheidung der EU- Kommission zur geplanten milliardenschweren Übernahme aus.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%