US-Manager nutzen Weblogs
Star-Blogger Scoble verlässt Microsoft

Eines der wenigen Fenster ins abgeschottete Microsoft-Reich schließt sich: Robert Scoble, offizieller Titel „Technical Evangelist“, der in der Hierarchie eher in der Mitte angesiedelt ist, wird den Software-Konzern verlassen.

DÜSSELDORF. Er wechselt als Vize-Präsident zum Start-up Podtech Network. Podtech hatte im März eine erste Finanzierung von 5,5 Millionen Dollar erhalten und gilt im Silicon Valley als interessante Neugründung.

Bekannt gemacht hat Scoble weniger seine tägliche Arbeit im Technik-Marketing als sein Weblog. Über 44 Millionen dieser Online-Journale gibt es weltweit. Sie machen das Publizieren eigener Texte extrem einfach, Leser können unmittelbar die Artikel kommentieren. In Weblogs berichten Menschen über ihr Leben, ihre Arbeit und ihre Hobbys.

Scoble gehört zu den wenigen Managern, die mit ihrem Weblog, oder kurz Blog, eine hohe Akzeptanz in der Szene genießen. Denn er scheut sich nicht, die Produkte seines Noch-Arbeitgebers Microsoft zu kritisieren – wenn auch dezent.

Erfolg: Sein Weblog Scobleizer (http://scobleizer.wordpress.com) ist auf Platz 38 in der Rangliste der meistverlinkten Blogs weltweit. Anfang des Jahres erschien sein Buch: „Naked Conversations: How Blogs Are Changing the Way Businesses Talk with Customers“. Das Lob für Scoble ermutigte viele Firmen in den USA, ihren Mitarbeitern das Schreiben von berufsbezogenen Weblogs zu erlauben. Sie hoffen, dadurch ihr Image aufzupolieren.

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