USB-Sticks und externe Festplatten
Mobile Datenspeicher fürs Handgepäck

Die digitale Datenflut des Informationszeitalters schreit förmlich nach Speicherplatz - nicht nur in der Unternehmens-Datenverarbeitung, sondern auch im kleinen Büro und zu Hause. Ein vielfältiges, preiswertes Angebot an tragbaren Mini-Speichern bedient diesen rasch wachsenden Markt.

HB MÜNCHEN. Nach der Trennung von Datenspeichern und Serverrechnern in der Datenverarbeitung der Unternehmen ist nun ein ähnlicher Trend auch in kleineren Büros und bei der Speicherung persönlicher Daten zu beobachten. Zwar hat jeder PC auch heute noch einen eingebauten Festplattenspeicher. Doch über schnelle neue Schnittstellen lassen sich - je nach Bedarf und Einsatzzweck - zusätzlich eine Reihe externer Speicher anschließen.

Dabei ist entweder von Speicher-Sticks (engl. stick = Stab) oder von tragbaren externen Speicherplatten die Rede. Nach ihrer Form kann man sie derzeit in drei Größen einteilen:

  • Sticks haben die Größe von kleinen Feuerzeugen und eine Kapazität von 32 Megabyte (MB) bis 2 Gigabyte (GB). Sie sind für den Datenaustausch bei normalen Dateigrößen bestens geeignet.
  • Externe Festplatten kommen mit einem Plattendurchmesser von 3,5 oder 2,5 Zoll auf den Markt. Sie haben die Form von kleinen Zigarrenkisten. Ihre Kapazitäten reichen von 60 GB bis 1000 GB. Mit Ihnen können etwa Ingenieure ihre gesamten Projektdaten einschließlich Plänen immer dabei haben.
  • Als jüngste Sonderform kamen in den vergangenen Monaten kleine Speicher mit Abmessungen von Puder- oder Schnupftabakdosen auf den Markt. Sie haben Mini-Festplatten mit einem Durchmesser von 1,8 oder 1 Zoll an Bord und können für wenig Geld Speicherkapazitäten zwischen 4 GB und 10 GB bieten.

Sticks und Festplatten arbeiten mit einer unterschiedlichen Speichertechnik. Der Ausdruck Flash-Speicher - oder kurz nur Flash - steht wörtlich für Blitz-Speicher oder sinngemäß für nichtflüchtigen Speicher. Diese Speicherform, sie ist mit einem Chip vergleichbar, braucht nur Strom zum Lesen und Beschreiben, nicht aber zum Erhalt von Daten. Allerdings liest und schreibt man auf diese nichtflüchtigen Speicher wesentlich langsamer als auf herkömmliche Arbeitsspeicher im PC (DRAM-Speicher). Flash-Speicher findet man vor allem in Speichermodulen für Kameras, PDAs, MP3-Player oder Notebooks (z. B. MMC, SD, xD Picture, CompactFlash) sowie in der rasch wachsenden Zahl von USB-Sticks. Hier wird nur der Einsatz in Sticks behandelt.

Externe Festplatten arbeiten mit der gleichen Technik wie die in Computer eingebauten Verwandten, nämlich mit einem magnetooptischen Speicherverfahren. Auch sie brauchen zum Datenerhalt keinen Strom, haben aber im Gegensatz zu Flash-Speichern bewegliche Teile wie den Lesekopf. Der muss gerade bei tragbaren, externen Platten gegen Erschütterungen geschützt werden.

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