Vatikan setzt auf moderne Elektronik

„igod“ und „Praystation“

Um das Wort Gottes immer besser auch bei jungen Menschen zu verbreiten, wird der Vatikan zunehmend moderner.
Radio Vaticano Quelle: dpa

Für den weltlichen Empfang: Übertragungsmast für Radio Vaticano in der Nähe von Rom.

(Foto: dpa)

dpa ROM. Nachdem der Heilige Stuhl bereits seit Jahren über eine aufwendige Webseite verfügt, setzt Radio Vatikan jetzt auch auf die bei Jugendlichen so beliebten iPods - handtellergroße Audioplayer von Apple.

Bereits seit dem Sommer können Interessenten unter dem Menüpunkt „podcasting“ Audiodateien wie Predigten und Papst-Interviews aus dem Internet auf die Mini-Computer laden und überall und zu jeder Zeit über Kopfhörer abspielen. Allein in den ersten 24 Stunden hätten 1 000 Interessenten das neue Vatikan-„downloading“ genutzt, berichtete jetzt die Jesuiten-Zeitschrift „Civiltà Cattolica“.

Die Jesuiten forderten die Pfarreien auf, nicht die Möglichkeit zu unterschätzen, das Evangelium online zu verbreiten. So wurde der „ipod“ bereits in „igod“ umgetauft; zudem sollten Pastoren der Zeitschrift zufolge als „Pod-Prediger“ auftreten und ihre Gemeinden in „Praystations“ umwandeln, hieß es.

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